Blaulicht: Journalist in Polizeipressestelle durch Schuss verletzt

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Schau her, meine neue Dienstwaffe … *PENG* …

Am 23.02.2016 fand in den Räumen der Polizeipressestelle Bremerhaven im Stadthaus 6 ein Pressetermin mit einem Redakteur der Nordsee-Zeitung Bremerhaven statt, in dem die neue Dienstpistole der Polizei vorgestellt wurde. Im Rahmen der Erklärungen löste sich gegen 10.22 Uhr unbeabsichtigt ein Schuss aus der Dienstpistole eines Polizeibeamten. Das Projektil traf den Redakteur am Bein und verletzte diesen am Oberschenkel.

Schnell wurden die Rettungsdienste verständigt, der Verletzte versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Eine Lebensgefahr besteht nicht.

Die polizeilichen Ermittlungen wurden durch das zuständige Fachkommissariat aufgenommen und dauern derzeit an.
Quelle: Polizei Bremerhaven

Mittlerweile gibt es auch ein Update der Pressestelle:

Nachdem sich der tragische Unfall am 23.2.2016 in Bremerhaven ereignete, wird nachfolgender Erkenntnisstand mitgeteilt:

Dem durch den Schuss verletzten Redakteur geht es den Umständen entsprechend gut. Nachdem der 44-Jährige noch in den gestrigen Abendstunden operiert wurde, befindet er sich weiterhin auf dem Weg der Genesung, wobei es auch darum geht, den Vorfall psychisch zu verarbeiten.

Am 23.2.2016, hatte sich um 10.22 Uhr, ein Schuss aus einer Dienstwaffe (P 6) gelöst. Die Kugel durchdrang den Oberschenkel des Redakteurs und blieb anschließend im Holz der Zimmertür stecken.

Zurzeit laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Insbesondere wird geprüft, worauf die Auslösung des Schusses zurückzuführen ist. Diesbezüglich wird auch die Schusswaffe einer genauen Prüfung unterzogen.

Quelle: Polizei Bremerhaven

Die Schusswaffe ist schuld!

Artikelbild von Wikimedia (CC0 1.0)