Michael Leutert: Der rechte Mob hat 25 Jahre Tradition im Osten

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Der LINKE Abgeordnete Michael Leutert, weißt in seiner Rede im Bundestag genau in die dunklen Ecken, in denen 25 Jahre auf politischer Ebene nicht hingeschaut wurde. Ein Paradies für rechtsgesinnte, die ihr Unheil treiben konnten, ohne, dass es wirklich Konsequenzen gab. Stattdessen wurden Attacken auf Menschen mit Migrationshintergrund als ‚Einzelfälle‘ abgetan. Sogar die NSU fand hier Unterschlupf.

Nein, Clausnitz und Bautzen sind keine Einzelfälle. Das ist sächsische Normalität. Sie ist das Ergebnis von 25 Jahren bewusster CDU-Politik. Das habe ich in meiner Rede in angemessener Deutlichkeit gesagt.

Posted by Michael Leutert on Mittwoch, 24. Februar 2016

3 KOMMENTARE

  1. Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass sind im Osten nicht erst seit 25 Jahren ein Problem, sondern waren es schon zu DDR-Zeiten; man frage einmal Leute, die dort als Leiharbeiter oder als Studenten aus den sozialistischen Bruderländern gelebt haben. „Das war kein Zuckerschlecken“, sagte mir wörtlich ein früherer guter Freund, selbst aus der DDR. Man reise beispielsweise mal nach Kuba, Algerien, Libyen, Benin, Vietnam oder in die Mongolei und treffe dort Leute, die früher in der DDR gelebt haben und höre sich ihre Geschichten an! Straftaten, die gegen Ausländer begangen wurden, sind von der Staatsführung und Stasi unter den Tisch gekehrt worden, weil es so etwas im Sozialismus nicht geben könne.

  2. ja pauschalisieren hat immer schon super geklappt.. und im westen nix neues.. warum wird in den medien nie über westdeutsche nazi-probleme berichtet und dies dann wochenlang medial breitgetreten?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Angriffen_auf_Fl%C3%BCchtlinge_und_Fl%C3%BCchtlingsunterk%C3%BCnfte_in_Deutschland#2016

    mit dieser art von journalismus, hilft dem man osten auch nicht, sich als ewig abgehängter und rückständiger teil deutschlands zu sehen..nein man fördert quasi den weg in die isolation.. ja man muss anpacken und was bewegen (ängste nehmen, fremdenhass nicht länge tolerieren, ..) aber wer mag es gerne, immer nur als patient mit bad habits gesehen zu werden?!

  3. Absoluter Quatsch, was der Ronald da schreibt. In der DDR wurde schon in der Schule gelehrt, daß alle Menschen gleich sind. Mit den Vietnamesen gab es z. B. überhaupt keine Probleme im zusammenleben mit der Bevölkerung. Die Algerier und ähnliche Gruppen kenne ich nur aus der Disco, da musste man sehr vorsichtig sein, hatten oft Messer oder Rasierklingen dabei. Nikaraguaner waren eher harmlos, sahen sich aber selber als grosse Freiheitskämpfer. Die meisten haben sich sehr wohl in der DDR gefühlt, wollten nicht weder weg, versuchten deshalb eine dt. Frau zu finden. Leider waren Frauen aber bei fast allen weniger wert, und wurden entsprechend behandelt, das waren wir im Osten nicht gewöhnt.
    Tatsache ist, wenn sich die Leiharbeiter damals daneben benommen haben, wurden sie sofort in ihr Herkunftsland zurückgeschickt.

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