Blaulicht: Gestresste Mutter bittet Polizisten um Hilfe

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Polizei, dein Freund und Erziehungshelfer. So dachte sich das wohl eine Mutter im bayerischen Regen, nahe der deutsch-tschechischen Grenze. Laut Polizeimeldung kam die Frau sehr aufgebracht aufs Revier und beklagte sich: “I kann nimmer, heafnts ma bittschen, so kanns net weiter geh!” (für Nicht-Niederbayern: “Ich kann nicht mehr, helfen Sie mir bitte, so kann es nicht weitergehen!”) Ihre (übrigens noch minderjährigen) Jungen würden sich einfach beim Autofahren ständig kabbeln und sich nicht richtig anschnallen. Alles Schimpfen helfe nichts, sagte die Frau. Nun sollte die Polizei den Kindern mal gehörig die Leviten lesen und eventuell sogar mit Gefängnis drohen.

Die Beamten ließen sich nicht lange bitten und verknackten die schwerkriminellen Jungs auf der Stelle setzten zwar immer noch auf Abschreckung, gingen die Sache dann aber ein bisschen differenzierter an.

“Um die Buben in ihrem zarten Kindesalter nicht allzu sehr zu erschrecken, wurde ihnen zwar nicht mit dem Gefängnis gedroht, allerdings wurde ihnen ausnahmsweise die Besichtigung der Polizeidienststelle, hauptsächlich der Arrestzellen erlaubt. Die karge Ausstattung der Zellen, ohne Nintendo und ohne die Möglichkeit, Pommes oder Cola zu erhalten, zeigte dann doch Wirkung bei den beiden Jungs.

Noch vor Ort versprachen sie ihrer Mutter, zukünftig keine Probleme mehr zu machen, insbesondere beim Autofahren. Die Mutter war über das Versprechen sehr erleichtert und verabschiedete sich von den Beamten mit dem Worten, „Die Polizei, dein Freund und Helfer!“. Ist nur zu hoffen, dass die von den Kindern gewonnenen Eindrücke für die Zukunft nachhaltig Wirkung zeigen.”
Quelle: Polizei Bayern



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