Sex-Orgien, Alkohol und Maden-Dasein: Große Weltreligionen im Jenseits-Praxistest

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Über den Glauben macht man keine Witze. Schon gar nicht über die postmortalen Fantasiewelten in großen Weltreligionen. Hör also sofort auf diesen Beitrag zu lesen, wenn dir das Wort des Propheten, das Leid, durch das Jesus für uns gegangen ist oder deine Gebetsrollen wichtiger sind, als das Recht auf Humor anderer Menschen. Ich könnte auch schreiben: Denke nicht an einen rosa Elefanten.

Trotzdem: In welcher Religion lohnt sich das Sterben so richtig? Und welcher Glaube sollte vielleicht besser abgelegt werden, bevor es zu Ende geht? Ein Faktencheck.

Harter Realismus im Judentum

Ein Höllenschlund nach dem anderen, eine dunkle, ummauerte Stadt oder eine riesige Grube und überall Tote, die von Maden bedeckt sind. Ganz schön heftig ist es, das Leben nach dem Tod im Judentum. Und nur echt mit Reinkarnationsoption! Eigentlich ist es überhaupt nicht zum Lachen, sondern zum Gruseln. Dennoch erstaunlich, wie nahe diese Vorstellung an der überprüfbaren Realität dran ist. Wenn du dich also des Öfteren dabei erwischst, dass du den Plot im Tatort einfach viel zu weit hergeholt finden oder im Allgemeinen für mehr Realismus plädierst, wäre das Judentum etwas für dich.


Selbstmordattentäter´s finest: Orgien, Alkohol und Frauenüberschuss

Besoffene Männer in Seidenkleidern auf Canapes, umschwärmt von Dienern und Frauen (sic: Huris genannt), die sich nach vollzogenem Geschlechtsakt wieder in Jungfrauen verwandeln. Awesome! Wer als guter Moslem stirbt, hat so richtig Spaß. Das muslimische Dschanna: Der crazy Hedonist unter den Kandidaten. Stehst du auf besinnunglose Orgien und größtmögliche Abwechslung zwischen Diesseits und Jenseits? Dann bist du hier genau richtig! Blöd nur, wenn du als Muslima stirbst, denn an mehreren Stellen wird im Koran über einen Frauenüberschuss in der Hölle berichtet. Check also nach Möglichkeit, ob deine Aktien möglicherweise woanders besser stehen!


Die Christen im Jenseits: Untervögelte Birkenstockswagger

Peace, Love and Unity! Den frommen Hirten Jesu Christi erwartet nach erfolgreicher Pfortendurchquerung ein hippie-eskes Wunderland: Kein Krieg, kein Hunger, super Wetter, Friede unter Menschen und unter den Tieren. Der Schöpfer lässt sich also nicht lumpen. Ganz klarer Dealbreaker allerdings: es gibt keine Nächte, sondern nur noch Tageslicht und die irdische Trennung von Mann noch Frau ist zu allem Überfluss auch noch aufgehoben. Irgendwie lame! Halt nix für Sünder, dieses christliche Paradies! Wenn du dich nun aber schon zu Lebenszeiten von irdischen Bedürfnissen losgesagt hast, überleg’s dir nochmal mit dem Kirchenaustritt.