#FahrradAlltag – Der #aufschrei der Fahrradfahrer

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(Bild: Thingsonbikelanes, Collage: Blogrebellen)
(Bild: Thingsonbikelanes, Collage: Blogrebellen)

Das Thema Fahrradfahren lässt mich nicht los. Kein Wunder, ist es doch emotional besetzt wie kaum ein zweites. Radeln transportiert für mich ultimativ den Geschmack von Freiheit und Abenteuer. Freiheit, weil ich mich im Sattel frei fühle. Es gibt keine Abhängigkeit von Fahrplänen oder Parkplätzen, ich kann schnell oder sehr schnell in der Stadt von A nach B, radeln macht Spaß, ist gesund undsoweiterundsofort.
Der Abenteuerteil ist leider weniger erfreulich, denn das Abenteuer besteht in Berlin vor allem darin, das nackte Überleben zu meistern. Beschimpft, abgedrängt, fast überfahren und behindert zu werden, ist der ganz normale Alltag für Velofahrer.

Unter dem Hashtag #FahrradAlltag berichten Radler über ihre Erlebnisse im Verkehr. Es existiert schon eine ganze Weile, aber seit Piraten-Politiker Steffen Burger dokumentierte, wie er von einem Autofahrer verfolgt und verprügelt wurde, weil er sich nicht an den rechten Fahrbahnrand quetschte, geht das Hashtag steil.

Hier ein paar Beispiele, es kommen laufend neue dazu:

https://twitter.com/probably_Alice/status/730304412300808192

Mehr zum Thema #Fahrradalltag:

4 gute Gründe, mit dem Fahrrad in der Mitte des Fahrstreifens zu fahren

Foto basiert auf "Man on Bike Night" von Sascha Kohlmann (CC BY-SA 2.0)
Foto basiert auf “Man on Bike Night” von Sascha Kohlmann (CC BY-SA 2.0)

In der Mitte der Spur radeln? Wir haben die Polizei befragt”

Bild: "Cyclist Cologne", Wikipedia, CC BY-SA 3.0
Bild: “Cyclist Cologne“, Wikipedia, CC BY-SA 3.0

(Bild: Thingsonbikelanes, Collage: Blogrebellen)


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2 KOMMENTARE

  1. Gruselig, einfach gruselig. Ich fahre seit mittlerweile 3 Jahren regelmässig die 8 km von zuhause bis zum Office morgens hin und abends wieder zurück. Mein Glück ist, dass ich in Oldenburg wohne, einer Stadt voller Radfahrer. Hier sind die Autofahrer dann doch noch relativ vorsichtig. Davon abgesehen gibt es hier ziemlich gute und breite Radwege und irgendjemand von der Stadtverwaltung scheint mein Blog zu lesen. Ich hatte mich seinerzeit beschwert, dass die Radwege Schlaglöcher haben. Zwei Tage später wurde da ausgebessert.

    Ich bin aber auch begeisterter Autofahrer. Gerade wenn ich mal in HH oder Berlin unterwegs bin, liebe ich das cruisen durch die Innenstädte. Und so mancher Fahrradkurier drängelt sich dann gerne auch lebensmüde vor die Kühlerhaube meines Yaris. Ich weiß, dass das manchmal nicht anders geht, aber es ist so, dass man am Autolenker gar nicht so schnell reagieren kann, wie am Fahrradlenker. Da wird dann auch mal gehupt, weil es oft einfach der Schreck ist.

    Rücksichtnahme auf beiden Seiten ist Pflicht. Bei uns Radfahrern kommt noch dazu, dass wir uns bewußt sein müssen, dass wir keine Knautschzone haben. Wir als Biker müssen allerdings auch so’n paar Regeln kennen. Rechtsvorlinks, rechtsfahrgebot allgemein. Links überholen. Ich merke selbst wenn ich radel, dass meine Mitradler oft die einfachsten Verkehrsregeln nicht kennen.

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