Kinostart des Bestsellers “Mängelexemplar” von Sarah Kuttner (Kinokartenverlosung)

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Ich weiß noch genau, wann ich mir Sarah Kuttners Buch “Mängelexemplar” durchgelesen hatte. Es war in dem Jahr, als ich mit Facebook für ein Jahr pausierte. In der Zeit stellte ich mir viele Fragen über Depressionen, Emotionen und dem Drang nach dem Teilen.

Da war die Geschichte einer Frau, die sich deplatziert und irgendwie kaputt fühlte. Etwas, das mich in den Bann zog. Es geht hierbei um Karo. Karo hat kein Problem. Karo ist das Problem: Für ihre Chefin, ihren Freund und für einen Baumarktmitarbeiter, der Karo nach einem sonderbaren Wutausbruch in Gewahrsam nehmen muss. Emotionen, die sie nicht kontrolliert, sondern, die sie unter Kontrolle haben.

Nun hat sich die Newcomer-Regisseurin Laura Lackmann, der Geschichte angenommen und den tragikomischen Trip auf die Leinwand gebracht. Was man sich immer nach einer Buchverfilmung fragt ist: Wie sehr wird die Story dem entsprechen, was man vom Buch her kennt? Und diese Frage kennt Laura Lackmann natürlich auch:

Als Zuschauer einer Buchadaption erwartet man ja immer, dass man den Roman in den DVD- Player schiebt und ihn sich dann einfach eins zu eins als Film angucken kann.
Man will das Kopfkino sehen, das man sich vorher zusammengesponnen hat, und ist enttäuscht wenn das nicht so ist. Aber es ist eben nichts so schön wie die eigene Phantasie. Deswegen glaube ich persönlich natürlich, dass mein Film eine sehr gute Interpretation von Sarahs Buch ist.

Gewinnt Freikarten und einen Seesack von Yackfou

Ab heute könnt ihr euch im Kino selbst davon überzeugen, ob es ihr gelungen ist oder nicht. Wenn das Kulturbudget für diesen Monat schon verbraucht ist, dann schicken wir euch ins Kino: Wir verlosen 1×2 Karten und eine 1×1 Karte, die gerne ohne Begleitung sind. Schreibt uns in die Kommentare, warum ihr euch unbedingt den Film ansehen möchtet! 
Obendrauf gibt es für den ersten bis 3. Platz einen Seesack von Yackfou
MAEX_Yackfou_Bearlin-Seesack

Man nehme eine ordentliche Portion »Fuck« und eine würzige Prise »You«. Das Ganze wird kräftig durchgerührt und heraus kommt: Yackfou. Hinter dem Sinn stiftenden Anagramm verbergen sich Martin Krusche und Tobias Herrmann. Die zwei Berliner Grafiker widmen sich nach dem Motto »Function follows Form« dem T-Shirt als grafisches Medium. Da sie als Berliner von Touristenmitbringsels umzingelt werden, wollten sie mal ein eigenes Statement dazu abgeben und ein ästhetisch schönes Berlin Motiv machen. Natürlich mit Sterni-Bier!


Dieser Artikel wurde ermöglicht durch X Verleih und Yackfou



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18 KOMMENTARE

  1. .. weil ich das Buch, in einer meiner schwersten Zeiten, an einem Tag durchgelesen hab.. desdewesche.. ?
    Aber bitte in Begleitung, sonst werd ich vlt wieder Depressionistin ?

  2. Eine Geschichte mitten aus dem Leben. Wundervoll. Traurig und so ehrlich. Das Buch war groß. Der Film enttäuscht hoffentlich nicht.
    Ich gehe gerne alleine ins Kino. Zu zweit ist aber noch schöner!!!

  3. Schau sie dir an
    die Welt
    und beschreibe schnell
    was dir gefällt.
    Die Menschen
    oder doch die Bäume?
    Ich bin Pessimist
    Du hast Träume.
    Ich bin allein
    und damit zufrieden
    du bist zu zweit
    ich habe andere immer gemieden.

  4. Ich würde gerne sehen, wie das Buch im Film umgesetzt wurde. Da in der Kinogruppe der Film allerdings nicht gerade auf Begeisterung stößt, würde ich für die 1×1 Karte teilnehmen. So ein zusätzlicher kulturuller Moment im Mai würde mein Herz erfreuen!

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