Harald Lesch über unser Bildungssystem: Die Physik ist ein entzündeter Appendix!

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„Ich bedaure eigentlich im Wesentlichen, das viel zu wenig Kunst, Musik und Sport unterrichtet wird.“

Es sind die Künstler, die Musiker, die Sportler, die die unbeantworteten Fragen der Zukunft und der Gegenwart beantworten können. Kinder, deren Gehirn nicht eingepfercht wird in stupide Formeln und Vokabeln. Naturwissenschaften sind Erfahrungswissenschaften. Jedoch gibt es in den wenigsten Klassenzimmern den nötigen Platz für die Biologie, die Physik und die Chemie.

Was Harald Lesch da sagt, entspricht genau meinem Eindruck, wenn ich sehe, was meine Kinder in der Schule leisten müssen. 2016 und es wird in den Naturwissenschaften in der 5. Klasse auswendig gelerntes Wissen abgefragt. Mit Strenge wird vorpubertierenden Jungs und Mädels Mathe beigebracht. Die Lust am Lernen wird den Kids spätestens hier genommen, denn die Verheissung auf die Oberschule oder Sekundarstufe, verheißt nichts Gutes. „Mama, ich will nicht aufs Gymnasium. Dann werde ich keine Freizeit mehr haben.“ Was soll ich dem Sohnemann dazu sagen? „Lernbulimie ist aber wichtig
mein Kind“ ?

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Das Video ist ein Ausschnitt aus einem halbstündigen Interview zum Thema: „Die Welt in 100 Jahren“.

Wie könnte die Welt in 100 Jahren aussehen? Wird uns die Technik völlig neue Möglichkeiten bieten oder werden wir schmerzhaft aus Katastrophen lernen müssen? Harald Lesch startet unsere neue Reihe, bei der Naturwissenschaftler, Philosophen, IT-Experten, UFO-Forscher, Wissenschaftshistoriker, Gehirnforscher, Glücksforscher und Ökonomen ihre Prognosen zu unser Zukunft darlegen werden. (via Urknall, Weltall und das Leben)

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