Wie Dieter Bohlen sein Medien-Imperium aufgebaut hat

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Dieter Bohlen gehört zu den erfolgreichsten Medienmenschen in Deutschland. Gerade erst ging die 13. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ zu Ende. Doch egal, ob der 62-Jährige Popstars castet, Tapeten verkauft, Musik macht, andere Künstler produziert oder Fernsehen macht, der Rubel rollt. Immer.

Wie kommt das?

Zunächst einmal hat Bohlen ein fast schon unheimliches Gespür für Dinge, die im Mainstream erfolgreich sein könnten. Klar, das muss einer auch haben, der laut eigener Aussage mit rund 4000 Songs bei der Gema gemeldet ist. Viertausend, das muss man erst mal schaffen. Zum Vergleich: Paul McCartney kommt auf weniger als 200.

Aber Gespür reicht nicht, man muss auch den Willen haben, dieses Gespür zu Geld zu machen. Musik scheint Dieter Bohlen relativ egal zu sein. Wäre ihm Musikmachen ein Bedürfnis, wäre Musik die Methode, mit der er seine Gefühle, seine Wünsche und Träume ausdrückt, könnte er nicht so gnadenlos dem Mainstream geben, was der Mainstream anscheinend will und deswegen nicht so verflucht erfolgreich sein.

Liest man sich durch die vielen Zeitungsartikel, die es über ihn gibt, drängt sich der Verdacht auf, dass Musik immer nur ein Mittel zum Zweck war. Der schnellste Weg in die Geldbörsen seiner Fans.

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