Älterwerden ist das neue Jungbleiben (Werbung)

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Noch als Student wusste ich meine Wochenenden nicht so wirklich zu schätzen: Wochentage und Samstage/Sonntage waren für mich immer gleich lässig-stressig. Als ich zu Beginn meines Berufslebens dann meinen Kunden Wochenendtage zum Normaltarif anbot, sah ich darin erst überhaupt gar kein Problem – bis ich plötzlich beinahe die Hälfte meiner Wochenenden irgendwo am Malochen war – während zuhause die Parties, Grillereien und Konzerte ohne mich stattfanden.

Ausgleichtage? Ausgleichtage Schmausgleichtage. Was bringt mir ein freier Mittwoch, wenn alle normalen Leute arbeiten und ich verzweifelt per FB Chat und SMS auf die Suche nach Betätigungsmöglichkeiten gehen muss? Unangenehm belastend, dieses Berufsleben…gerade am Anfang, trotz des schnöden Mammons, mit dem man zum ersten mal im Leben gefühlt massenhaft beworfen wird.

Mit solchen Dingen wie „Vertrauensarbeitszeit“ (a.k.a. die Lizenz zur Ausbeutung) muss man sich erst mal anfreunden. Eine Wohnung mit mehr Zimmern bedeutet mehr Staubsaugen, ein Leben mit regelmäßigeren Arbeitszeiten bedeutet größere Umstellungsprobleme bei nächtlichen Exzessen etc. Älterwerden stinkt.

…dachte ich wirklich eine Weile lang. So 2-5 Jahre dürfte das schon gedauert haben, bis ich mich mit den Problemen und Luxusproblemen des Älterwerden arrangiert hatte. Lustigerweise ging mir besonders auf die Nerven, dass man eigentlich ab dem Abschluss des eigenen Bildungsweges nur noch dümmer wird, ein ganzes Leben lang – also, wenn man nichts dagegen tut. Mittlerweile bin ich unglaublich zufrieden mit dem Dasein, was ich da so „friste“.

Nein, man MUSS nicht mehr jeden Hype mitgehen. Aber man KANN. Als 16jähriger Schüler musst du vertraut sein mit der Youtuber-Szene, den aktuellen Charthits, dem Dab und dem Fingermouthing. Als 31jähriger macht mir diesbezüglich keiner Druck. Außer ich selbst, wenn ich Bock drauf hab‘.

Keiner zwingt mich. Manche Phänomene lass ich auch gerne an mir vorbeiziehen. Casper zum Beispiel. Ist mir egal. Lang lebe der Tod. Bla. Kann ich nichts mit anfangen, brauch ich nichts mit anzufangen. Dafür dabbe ich beim Wanderurlaub in der Slowakei wie ein 15jähriger vor idyllischen Felslandschaften. Weil ich kann. Erwachsenwerden ist wirklich das neue Jungbleiben. Alles kann, nichts muss. Awesome.

So sieht das auch Rizzo in der aktuellen Aperol-Kampagne. Mit ein bis zwei zwinkernden Augen. Wie ich eben.

Aperol im Web, auf Facebook, bei Youtube und bei Instagram.


Dieser Artikel wurde gesponsert von Campari

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