Internet-Memes: Lob der Verkürzung

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Memes und Gifs sind unserem digitalen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie verkürzen Diskussionen und lösen Diskussionen aus. Sie bringen zum lachen und sorgen dafür, dass das Lachen im Halse stecken bleibt. Sie provozieren und deeskalieren. Der Humorkünstler Michael Timm ist ein Experte auf dem Gebiet der lustigen Internet-Bildchen und hat seine Abschlussarbeit an der Universität der Künste über das Thema geschrieben. Wir haben ihn befragt, was das eigentlich alles soll.

Du hast deine Masterthesis im Kulturjournalismus-Master über lustige Internet-Bildchen geschrieben. Wie kommt man denn eigentlich auf die Idee und wie lange hat es gebraucht um das Thema durchzukriegen?

Das war eigentlich gar nicht das Problem, das Thema durch zu bekommen. Für das Kulturjournalismusstudium musste nur ein fancy Titel her, der nach Feuilleton klingt. “Humor, Ironie, Erkenntnis – Humor in den Online-Medien” ist es letztendlich geworden und ich glaube alle fanden es eigentlich ganz interessant, dass da jemand über ein Humor-Thema schreibt. Ich habe dann auch alle wissenschaftlichen Vorgaben erfüllt, mir Literatur zum Ursprung der Meme besorgt und Experteninterviews geführt. Und auf die Idee bin ich ganz einfach gekommen, weil ich die Zeit für die Masterarbeit mit etwas verbringen wollte, das auch wirklich etwas mit mir zu tun hat. Und dann habe ich mir angeschaut, womit ich den Großteil meiner Zeit verbringe und das war nun mal lustigen Shit im Internet anzuschauen.

Was ist denn ein Meme genau und welche Ursprünge hat das Ganze?

–>> weiterlesen in unserer Kolumne auf N24.de



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