Genau niemand konnte in einem Vergleich Spotify von Tidals Hi-Resolution-Streaming unterscheiden

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Wann immer Tests zwischen verschiedenen Dateiformaten, MP3-Kompressionen oder gar zwischen Vinyl und Digitalformaten gemacht werden und diese Tests einigermaßen gut designed sind, können die Teilnehmer in aller Regel, das was sie hören nicht den unterschiedlichen Quellen richtig zuordnen.
Das war schon im Jahr 2000 beim legendären Vergleichstest des c’t-Magazins so. Das war beim Vergleich des esoterischen Pono-Players gegen einen einfachen iPod so. Und das ist auch jedes Mal so, wenn ich ich in meinem anderen Job vor Teilnehmern am Kurs für Musikproduktion eine Schallplatte aufnehme, ein Wav und verschiedene mp3s daraus mache und sie das Ergebnis vergleichen lasse. Noch nie hat jemand über die Studiomonitore dort einen Unterschied zwischen einem wav-File und einem 320er MP3 gehört.

Bei der CNBC haben sie jetzt einen Vergleichstest zwischen Spotify, Apple Musik und Google Play als Vertreter „normaler“ Bitraten, also MP3s mit 320 kB/s bzw AACs mit 256 kB/s sowie Tidals „Hi-Res-Streaming“ mit 1411kB/s, also CD-Qualität gemacht. Die Abhöre, die man im Video sieht, sieht nach diesen Genelecsaus, das sind schon ziemlich gut klingende Teile. Es kann sich also niemand mit schlechten Lautsprechern herausreden. Als Testpersonen fungierten Mitarbeiter von CNBC, darunter auch ein Musiker, der seine eigenen Aufnahmen abmischt. Hier geht es zur genauen Beschreibung des Testaufbaus. Das Ergebnis ist ein bisschen peinlich, denn keiner konnte die ach so überlegene Qualität von Tidal heraushören. Kein einziger.

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(via MusicBusinessNews)

1 KOMMENTAR

  1. Jaaa das lag sicher an den Kabeln. Mit 1000 Euro Oelbach Kabeln wär das nicht passiert. ?
    Herrlich, amüsiert mich immer wieder dieser Audiovoodoo mancher Leute. Aber irgendwo muss die Kohle ja hin…

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