John Oliver über den Status Quo im Journalismus, Clickbait etc…

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…und wir fühlen uns da natürlich ein bisschen angesprochen. Well, kind of. Aber seht selbst:

The newspaper industry is suffering. That’s bad news for journalists — both real and fictional.

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Ja, auch wir sind auf Waschbärkatzen und Katzenwaschbären angewiesen, um unsere Rechnungen zu bezahlen. Die Tage war unsere Waschbärkatze beispielsweise Hikea, ein mit denkbar wenig Recherche, Meinung oder Mehrwert versehener Beitrag zu Videos, in denen Berauschte Ikea-Möbel zusammenbauen. Nicht gerade Weltkulturerbe.

Aber innerhalb der letzten 48 Stunden gab’s hier auch Beiträge von der Sorte „sind wir erfolgsunabhängig stolz drauf“ mit dem „Seele der Blogrebellen“-Stempel:

Stephan Szillus hat sich für uns EINGEHENDST mit Producer-Genie FloFilz beschäftigt.

Julian hat Theaterresgisseur Ersan Mondtag sechs Fragen gestellt und sechs Punchlines als Antworten erhalten.

Peter hat Wahlkampfplakat-Fremdscham meta-kompiliert.

Walter ist in Nischenthemen für Audiophile abgetaucht.

Und Nilou hat mir dieses furchtbare Flüchten-vor-Flüchtlingen-aus-Bayern-nach-Ungarn-Video zugespielt, zu dem ich meine Meinung zwar nur sehr kurz, aber doch relativ eindeutig formuliert habe, während der Clipschnipsel andernorts den ganzen Tag nur nach dem Motto „Schau dir die Asis an“ rumgereicht wurde.

Alles in allem: Jo. Den Pulitzer verdienen wir nicht für unsere Leistungen hier. Aber ein bisschen Liebe eben doch.

Oder?

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