Eine Headline, die dem IS gefallen wird: : Frau am Strand von Nizza von Polizei zum Ausziehen gezwungen

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Well, that escalated quickly, wie wir Neuländer sagen. Als Reaktion auf den Terroranschlag von Cannes wurden in Frankreich Burkini-Verbote ausgesprochen. Dieser populistische und wirkungslose Schwachsinn konnte nur nach hinten losgehen, was jetzt schneller als erwartet, aber erwartbar schlagzeilenträchtig auch passiert ist.

Die Geschichte, die die vier Bilder aus dem untenstehenden Tweet erzählen, habe ich in der Headline dieses Artikels möglichst knapp zusammengefasst. Das Schlimme an der Schlagzeile: Sie ist nicht übertrieben oder übergeigt oder nicht ganz korrekter Klickbait. Nein, die Schlagzeile beschreibt präzise, was passiert ist.
Und was da passiert ist, ist die zwingende und logische Folge eines dummen Gesetzes. Der Zutritt zu Stränden und das Baden ist neuerdings in verschiedenen Städten in Frankreich für Personen die „keine korrekte Kleidung tragen, die die guten Sitten und die Laizität respektiert sowie die Hygiene- und Sicherheitsregeln achtet“, verboten. Geile Formulierung, oder? Die unfassbare Dummheit, dieser akls „Burkini-Verbot“ bekanntgewordenen Regelung, ist jetzt gleich mal schön öffentlichkeitswirksam bewiesen worden.

Vier Polizisten zwangen eine Frau in Nizza dazu, sich ihrer Bekleidung zu entledigen, die übrigens nicht aus einem Burkini oder gar einer Burka bestand, sondern aus einer Hose, einem Oberteil und einem Kopftuch bestand. Yay, well done, Rechtsstaat. Hast dich in wenigen Augenblicken komplett lächerlich gemacht, einen Menschen seiner elementarsten Rechte beraubt und denen, die den Hass auf unseren Lebensstil predigen, richtig schön Munition gegeben.

Die Reaktionen lassen nicht auf sich warten, biddesehr:

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