Eine Frage an den sächsischen Innenminister

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Der wegen Terrorverdacht festgenommene Jaber Albakr wurde tot in seiner Zelle aufgefunden. Sein Anwalt bestätigt den Suizid. Das hätte nicht passieren dürfen und wirft kein gutes Licht auf die Leipziger Justiz. So weit, so klar. Laut der Zeit hatte die JVA dem Anwalt zugesagt, sein Mandant werde „ständig überwacht“. Ich will hier jetzt gar nicht herumspekulieren, das finde ich zu diesem Zeitpunkt absolut nicht angebracht.

Aber eine Frage an den sächsischen Justizminister Sebastian Gemkow muss ich schon loswerden. Es gab nämlich eine Pressekonferenz, in der Gemkow laut der Süddeutschen sagte, Fachleute hätten ausgesagt, dass keine akute Suizidgefahr bestünde.
Werter Herr Gemkow meinen sie das ernst? Sie wollen uns ernsthaft erzählen, bei einem Mann, der unter dem dringenden Verdacht stand, einen Anschlag auf einen Flughafen zu planen und bei dem Sprengstoff gefunden wurde, „sowie weitere Materialien, die unter anderem zur Herstellung einer Sprengstoffweste geeignet waren„, hätte keine „keine akute Selbstmordgefahr“ bestanden? Wäre der Anlass nicht so traurig, müsste ich jetzt sehr laut lachen.

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