U2 zerlegen bei Konzert Donald Trumps Geschwafel

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U2 haben neulich bei einem Auftritt „Bullet the Blue Sky“ in einer Anti-Trump-Version gespielt, die es in sich hatte. Technisch sehr schön gemacht zerlegen sie Trumps Geschwafel von der großen Mauer zwischen den USA und Mexiko in Form eines Zwiegesprächs. Trump auf der Leinwand, U2 auf der Bühne. Bono stellt klar, dass Trumps kruder Vorschlag nicht nur die Mexikaner treffen würde, sondern alle Menschen, die an den amerikanischen Traum glauben. Es ist ein bisschen stating the obvious, festzustellen, dass alle Amerikaner bis auf die Indianer Einwanderer sind, aber manchmal muß es eben plakativ sein. Ziemlich gute Aktion, wie ich finde.

Ein trauriger Nebenaspekt sind die vielen Kommentare unter dem Video, die meinen U2 sollten sich nicht in die Politik einmischen. Das Konzept der Meinungsfreiheit stellt offenbar eine unüberwindbare intellektuelle Herausforderung für viele Trump-Fans dar. Aber das kennen wir ja von den Knetbirnen bei uns zur Genüge.
Dass sie keine Ahnung von der Bandgeschichte haben, ist da nur noch das Tüpfelchen auf dem i.

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