Meryl Streeps feingeistige Rede bei den Golden Globes

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Meryl Streep, die bewegende Seele Hollywoods. Eine Frau, die den Feminismus nicht als PR-Masche nutzt, sondern wirklich weiß wovon sie spricht. Um so bewegender war ihre Rede bei den gestrigen Golden Globes. Sie nutzte die Gelegenheit, da sehr viele Kollegen und Kolleginnen vor Ort waren, um auf die politische Lage aufmerksam zu machen. Dabei ließ sie es nicht aus, klar zu machen, dass Hollywood eigentlich ein Platz sei, der aus Zugezogenen und Ausländern besteht und wenn man diese aus dem Land verweisen würde, gäbe es nichts mehr zu sehen außer, Football und Kampfkünste, welche nun mal mit Kunst nichts zutun haben!

“Wenn Mächtige ihre Position nutzen, um andere zu schikanieren, verlieren wir alle!”

Eine Performance habe sie dieses Jahr am meisten bewegt, nicht weil sie gut war, sondern weil eine Person während sie um den mächtigsten und wichtigsten Sitz im Land warb, sich über einen behinderten Journalisten lustig machte. Es ist klar, dass sie auf Trump und seinen Auftritt in der Öffentlichkeit spricht. Feingeistig wie sie ist, spricht sie über die Macht von öffentlichen Personen, genauer eigentlich über Trumps Verhalten, andere über öffentliche Plattformen zu schikanieren.  Dieses Verhalten sickere runter, bis es zur Lebensrealität von jedem einzelnen wird.
Wenn das Schikanieren und das Ausgrenzen von Menschen aus dieser Position heraus salonfähig wird, dann verlieren alle!




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