Liner Notes: Song-Kommentar von CURLY zu „10 Kilometer“

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Imposanter Lockenkopf und Vollbart, woher Curly seinen einprägsamen Namen hat erschließt sich beim ersten Anblick des Rappers. Kiffen und Genießen – oder, wie Curly das beschreibt, „die ganze Zeit high und glücklich sein“ ist seine Leidenschaft. Munchies, der Name seines kürzlich erschienenen neuen Album ist also nicht nur eine Metapher für seinen künstlerischen Hunger, sondern steht auch ein bisschen für den Genussmensch Curly.

Curly in New York (
Curly in New York (Foto: FB)

Die Produzenten Enaka und Max Mostley sind für die saftigen Beats auf dem Album verantwortlich, die seit einigen Wochen unsere Redaktion beschallen. Bei den 13 Tunes von Munchies holte sich Curly nur für zwei Songs Features von Young Kira und Schote, auf den restlichen Songs hört man ausschließlich die Bars des Karlsruher Rappers. Aus seiner Leidenschaft zu Weed und Food macht er in seinen Texten keinen Hehl, doch seine Lyrics und die Energie der Songs machen alles andere als den Eindruck eines verpeilten Kiffers. Curly ist im wörtlichen und im übertragenen Sinne ein hungriger Künstler.

Liner Notes von Curly: 10 Kilometer

Ich freue mich sehr, dass wir zum Release von „Munchies“ mit Curly eine kleine exklusive Reihe mit Kommentaren zu einigen der Songs des Albums präsentieren dürfen. Die ersten Liner Notes kommen zu Curlys Lieblingssong 10 Kilometer.

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„10 Kilometer“ einer meiner Lieblingssongs auf der Platte! Die Entstehung war ziemlich weird.

So zwei Monate nach der New York Session war Enaka zum ersten Mal wieder für ne Woche bei mir in Berlin. Wir haben da eigentlich gerade einen anderen Track fertig gemacht, „Belastend“ war das glaub ich, ich bin kurz Papes holen und als ich wiederkam hatte Ena einen neuen Beat angefangen mit dieser geilen Glockenmelodie am Start. Er wollte das wieder kicken, und zum anderen Beat zurück, aber ich war so geflasht das ich das direkt haben wollte, also haben wir es gebounct. Er hat dann am anderen Beat weitergebaut und ich bin direkt ins andere Zimmer rüber und hab ziemlich schnell und ziemlich high die 10 Kilometer Hook darauf geschrieben und am Abend noch aufgenommen. Die lag dann aber als Hook ziemlich lange rum (wie ich morgens) und ich wusste nicht so richtig was für Strophen ich da drauf schreiben will.

Als ich dann n Monat später mal wieder alle Skizzen durchgehört hab, auch die 2 Jahren alten Sachen, hab ich den Song „Nach oben“ wiederentdeckt den ich vor über 2 Jahren noch in Karlsruhe mit Enaka gemacht hatte. Hab dann auf easy mal ausprobiert die Strophen auf die neue Skizze zu rappen und das hat direkt perfekt auf den Beat und zur Hook gepasst! Dann hat Max Mostley noch seine Magic gemacht und diesen bösen Strophenbass gebaut. Bäm, fertig.

„Steil nach oben da passen wir gut hin!“

Das Album „Munchies“ könnt ihr hier kaufen oder Streamen.

Curly – 10 Kilometer – Vevo Live-Version

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