Sepalot – Go With The Flow (Sunday Joint & Interview)

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Sepalot
Sepalot
Foto: Brecheis

Der Münchner Sepalot dürfe den meisten als Mitglied der Hip-Hop-Crew Blumentopf bekannt sein. Er ist DJ und Producer und veröffentlichte schon zu vor der Auflösung von Blumentopf im vergangenen Jahr einige Solo-Alben. Letzte Woche kam sein neues Album “Hide&” heraus.

Der Longplayer überrascht musikalisch mit einer eklektischen Mischung an elektronischer Musik, Bassmusic und irgendwie auch Hip-Hop. Stets satte Beats, mal sehr harmonisch und fast schon poppig, mal uplifting und auch mal urban. Die Gemeinsamkeit der Tunes ist der energetische Sound und der durchweg positive und druckvolle Drive.

In Sepalots Sunday Joint hören wir natürlich viele Songs vom neuen Album. Der Mix ist im Vergleich zu anderen Tapes aus unserer Serie durchaus schwungvoller als gewohnt. Bassmusic, Beats, Trap & Soul – so abwechslungsreich wie eben “Hide&”.

Mirror

Sepalot im Interview

Dein neues Album “Hide&” ist zwar nicht dein erstes Solo-Album, aber das erste nach der Auflösung von Blumentopf. Inwieweit hat dich das bei der Produktion des Albums beeinflusst?

Das was ich mit der Band gemacht habe, hatte nie sonderlich viel Einfluss auf das, was ich Solo mache. Was ich aber Rückblickend sagen kann ist, dass es sich sehr gut anfühlt, einen Kapitel zu schließen und eine neue Seite aufzuschlagen.

Sepalot - Hide Album Cover
Sepalot – “Hide&” Album Cover
“Hide&” ist für mich musikalisch schwer greifbar, eine eklektische Mischung an elektronischer Musik. War diese Vielfalt von Anfang an so geplant?

Nein. An so einem Album ist eigentlich recht wenig geplant. Ich versuche es einfach möglichst ohne Anstrengung „rausfliessen zu lassen“. Diese eklektische Mischung entspricht aber auch meinen Hörgewohnheiten.

Auf das Album “Hilde&” wird noch dieses Jahr der zweite Teil “Seek” folgen. Kannst du uns schon etwas dazu verraten?

Ein Teil des Albums steht schon und ich hab schon ein Gefühl dafür, wie es klingen wird. In Worte kann ich das aber noch nicht fassen.

Was war die Idee zu Deinem Sunday Joint?

“Go with the flow“. Ich merke wie ich immer mehr eigene Songs in meinen Sets spiele. So auch bei dem Mix.

Wie sieht für dich ein perfekter Sonntag aus?

Jetzt, wo das Wetter besser wird: Grillen mit der Familie.

Eine unserer Standard-Fragen zum Sunday Joint lautet: “DJ Vinyl, digital, egal?“. Du bist ja nicht “nur” Produzent, sondern legst auch regelmäßig auf. Mit welcher Technik spielst du und was hältst du vom digital DJing?

Ich hab jahrelang zentnerweise Vinyl durch die Gegend gefahren. Seit vielen Jahren leg ich digital auf. Meine Antwort ist: egal.
Es geht um die Musik und nicht darum, ob sie in schwarzes Plastik gepresst wurde, in eine silberne Scheibe gebrannt wurde oder von eine Festplatte kommt.
Der DJ hinter dem Pult ist das entscheidende. Hat er einen eigenen Stil, traut er sich auch mal ein Risiko einzugehen, schafft er es einen ganzen Abend musikalisch zu gestalten… das sind die Sachen, die zählen.

Sepalot – “Hide&” im Stream


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