Wenn Helikoptereltern noch mehr am Rad drehen

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Der Erzieherberuf ist wahrlich kein Zuckerschlecken, auch wenn der Kindergarten, Ringelpiez mit Anfassen ihren Alltag bestimmt. Abgesehen von der Lautstärke, Verdauungsendprodukte in Windeln und diverse Viren und Bakterien Vereinigung, die das Immunsystem täglich herausfordern, gibt es da noch die Eltern der Kinder.

Eine besondere Herausforderung scheinen diese Helikoptereltern in einer Kreuzberger Kita zu sein. Hier müssen Erzieher einen besonderen bürokratischen Aufwand betreiben, um sich abzusichern:

Was bitte ist denn da los? Warum ist die Lage so eskaliert? Und warum schaffen es Eltern nicht, ihren Kontrollzwang unter Kontrolle zu halten? *palmface*

Nicht falsch verstehen: Es ist gut, interessiert zu sein und sich zu kümmern. Allerdings ist das Anbringen von Pflastern bei Schürfwunden für die kleinen Wesen meist eine existenziell notwendige Sache und sollte nicht in Frage gestellt werden!

Die Berliner Zeitung hat mit Kreuzbergs Bürgermeisterin Monika Herrmann über die Situation in ihrem Bezirk gesprochen. Sie reagierte nämlich auf den obigen Tweet auf Facebook mit „Drehen wir eigentlich nur noch am Rad?“. Damit meinte sie, ob in Berlin noch alles knusper ist, wenn Eltern eben durch ihre übermässige Fürsorge den Pädagogen das Leben und den Arbeitsalltag noch schwieriger machen und diese sich für jedes Pflaster eine Erlaubnis einholen.


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