Warum ich meinen Kindern sage, das Spinnen unsere Freunde sind

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Bei uns im Berliner Norden ist es schon leicht ländlich. Natur statt Beton, viel Wald, Gärten, Wiesen und Freiflächen. Wildschweine, Füchse, Waschbären und Eichhörnchen sind unsere Nachbarn. Und jede Menge von den großen, fetten Spinnen!

Zu unserem letzten Putztag bin ich seit bestimmt einem halben Jahr mit dem Staubwedel durch die die Bude gelaufen und habe mal die ganzen Spinnweben aufgesammelt. Zum Schuß sah der Wedel aus wie eine kleine Zuckerwatte. Die Spinnen haben ich aber hier gelassen, auch wenn sich unsere Jungs immer noch leicht vor den Vielbeinern ekeln.
Es gibt bestimmt wissenschaftliche Untersuchungen warum das so ist und auch ich bekomme auch immer noch eine Gänsehaut, wenn mir ein besonders fettes Exemplar vor die Nase läuft.

Dabei sind sie wirklich hilfreiche Mitbewohner, denn eine weitere tierische Plage hier bei uns sind die fiesen Stechmücken. Von denen haben wir im Sommer durch die vielen Gewässer hier echt eine große Menge. Das gute: unsere Hausspinnen fangen die Stechfiecher in ihren Netzen und unsere Sommernächte werden dadurch um einiges Angenehmer. Dieses Argument zieht auch super bei den Kindern.

Und außerdem sind (manche) Spinnen auch zuckersüß:

Also liebe Mitmenschen, bitte nicht töten oder weg saugen. Wenn sie euch wirklich stören dann mit mit Becher und einem Stück Pappe lebend in die Freiheit entlassen.

Video via dressedlikespider / Comic via r0byn



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1 KOMMENTAR

  1. Bin auch der Meinung, dass Spinnen wichtig für uns sind. Ich meine die Essen Stechmücken und weitere Parasiten ^^. Zudem muss man immer daran denken, dass so kleine Tiere viel viel mehr Angst vor uns haben, als wir vor Ihnen eigentlich Angst haben sollten. Hat mir gefallen dein Artikel. Werde auf jeden Fall mal die Seite mit nem Sternchen im Browser markieren ;).

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