Der Sommer 2017 war ein feuchtfröhlicher, im wahrsten Sinne. Wer mit einem SUV unterwegs war, war klar im Vorteil. Insbesondere in den regenreichen Gegenden an denen man mitten in der Stadt unter einer Brücke schwimmen gehen konnte.
Gerade zu einer besonders nassen Woche durften wir den Range Rover Evoque 2.0 TD4 4WD testen. Ein paar Tage in trauter Zweisamkeit sollten es auf dem Roskilde Festival in Dänemark werden. Exakt an dem Tag, als der Regen am ersten Juli einsetzte und Berlin sintflutartig überschwemmt wurde, brachen wir auf.

Spaß im Gelände: Der Range Rover Evoque

Ehrlich gesagt war die Fahrt ziemlich spaßig in dem schnuckeligen Evoque. Genau die richtige Größe für uns beide mit all dem Kram, den wir für die paar Tage brauchten. Vor allem konnte der Range Rover nun zeigen, wofür er ursprünglich gezeugt wurde: nämlich für ein raues Wetter und das Gelände. Denn das steckt dem edlen Briten schließlich in den “Genen”.

Während der Regen auf der Autobahn in Richtung Rostock nur so auf uns einprasselte und die Sicht immer schwieriger wurde, hielt der Lifestyle-Offroader seine ruhige Fahrkulur bei. Von Aquaplaning keine Spur. Eine super Erdung und da wir noch den Luxus genießen durften mit einem automatischen 9-Gang-Getriebe zu fahren, lief auch das Wechseln der einzelnen Gänge fast schon unbemerkt und sehr ruhig.

Automatisches 9-Gang-Getriebe (mitte), Bergabfahrthilfe, Allradantrieb (oben rechts) und das Terrain-Response System (mitte unten)

Kein Wunder, denn der Testwagen kam auch mit allerlei Fahrwerk-Extras, die das Fahren nicht nur zu einem sicheren Erlebnis machten: Bergabfahrthilfe, Allradantrieb und das Terrain-Response System gehören zwar nicht zur Basisausstattung, sind aber wirklich eine Überlegung wert, wenn es um die Anschaffung eines Neuwagens angeht.

Drei verschiedene Sitzpositonen können gespeichert werden

Incontrol

Wir als Musik- und Techniknerds wissen in diesem Bereich gute Qualität besonders zu schätzen. Gerade auf langen Autofahrten sind Playlisten und ein guter Sound besonders wichtig. Dass es auch bei diesem Kompakt-SUV keinerlei störenden Außengeräusche gab, brauche ich sicher nicht zu erwähnen. Denn genau hier zeichnen sich die hochpreisigen Autohersteller von den niedrigpreisigen aus. Eine qualitativ hochwertige Verarbeitung von Materialien und der Einsatz von verlässlicher Technik.

Der 10″ Touchscreen liefert hochaufgelöste Bilder

Das Thema Konnektivität ist auch im Hause Jaguar Land Rover zur Grundhaltung in Bezug auf die Mobilität in der Zukunft geworden. Schon längst bietet man hier Lösungen in den Fahrzeugen an, die unter dem Namen InControl laufen. Dabei geht es um ein Multimediasystem, welches mit dem intuitiv nutzbaren 10″ Touchscreen gesteuert werden kann. Zoomen, wischen und mit dem Finger leicht auf die Icons drücken, so wie auf dem Smartphone. Das ist allerdings beim Fahren alles nicht nötig, denn eine intelligente Spracherkennung ist ebenfalls vorhanden.

Offroad macht am meisten Spaß

Fazit

Der Range Rover Evoque ist ein kompackter SUV, der durchaus Spaß macht. Gerade auf der langen Strecke nach Dänemark bei starkem Regen, hat er sich durch die passende Fahrwerkseinstellung sehr kultiviert gezeigt, so dass ein konzentriertes und zugleich weniger aufgeregtes Fahren bei schlechter Sicht und ohne die Gefahr von Aquaplaning möglich war.

Urbaner charakter

Der Kofferaum ist allerdings nicht wirklich für viel Gepäck oder einen Großeinkauf einer vierköpfigen Familie geeignet.
Durch seine kompakte Größe eignet er sich allerdings gut für die Stadt, insbesondere wenn es um die Suche eines Parkplatzes geht, liegt er im mittleren Bereich von der Größe her.

 

Kraftstoffverbrauch laut Hersteller: innerorts 6,1 l/100 km; außerorts 4,5 l/100 km; kombiniert 5,1 l/100 km. CO2-Emissionen kombiniert: 134 g/km. Effizienzklasse A


Für diesen Artikel haben wir von Land Rover einen Testfahrzeug zur Verfügung gestellt bekommen.



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