Bereits mehr als 32 Millionen Alben weltweit hat der sechsunddreißigjährige Justin Timberlake in seiner Karriere verkauft und das nächste Album steht nun in den Startlöchern.

Die Promo von “Man Of The Woods” ist seit Anfang 2018 im vollen Gange, zwei Singles inkl. Videos wurden bisher in die Welt geschickt. Obendrauf gibt es ein Video, welches die Idee hinter dem Album erklären soll.

Filthy – Freiraum zur Interpretation

Seine erste veröffentlichte Single “Filthy” (dt. dreckig) spielte innerhalb von zwei Wochen 28 (!) Millionen Plays ein. Kein Wunder, denn die futuristische Bildsprache unterstrichen mit Acid-Jazz schreit nach einer höheren Message, die uns der Künstler mitteilen möchte: Die Verflachung der Bildung in Verbindung mit der Technologisierung unserer Gesellschaft. Wir alle schauen zu und feiern es, wie der Roboter mit viel Tamtam uns noch f****. Im Hintergrund der Mensch, als Macher, der zum Schluss aber auch verschwinden wird. Wie Steve Jobs seine Produkte mit einer Vision verhieß, so erscheint es für Justin, werden wissenschaftliche Errungenschaften ebenfalls gefeiert werden. Entertainment steht mehr im Vordergrund.

Supplies – Pop-Trap

Sein neustes Video steht in Sachen Interpretation und Message dem ersten nichts nach. Eine apokalyptische Stimmung, die uns zum Schluss auffordert aufzuwachen. Dabei lässt er es sich nicht entgehen, die derzeitige politische Lage in Amerika anzugreifen.
Was so bedeutungsschwanger daher kommt, wird, für meinen Geschmack, musikalisch etwas zu cheesy und somit auch etwas schwach unterstützt. Pop-Trap, der mit dem leierhaften Gesang nicht wirklich tight daherkommt. Da hilft es recht wenig, dass Pharell Williams ‘brrrrrr’ den Song produziert hat.

Versprechen auf mehr

Den Sound traditioneller amerikanischer Rockmusik mit modernen musikalischen Einflüssen zu kombinieren, das hat sich hatte sich Justin Timberlake für dieses Album zum Ziel gesetzt. Dabei verortet er sich, seine Songs im amerikanischen Kontext und kommt im Zeitgeist an. Gemeinsam mit The Neptunes, Timbaland, Chris Stapleton und Alicia Keys ist er auf diese musikalische Reise gegangen.
Persönlich bin ich auf die Zusammenstellung des gesamten Albums gespannt, quasi auf das Storytelling im Ganzen. Den wie es aussieht, wird das Album eine komplette Geschichte erzählen.


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