Der grundsätzlich allseits beliebte Außerirdische mit grüner Maske, Marsimoto, veröffentlicht kommenden Freitag sein neues Album “VERDE”. Singles und Videos wurden bereits ausgekoppelt, die Promo läuft auf Hochtouren – doch irgend etwas ist dieses mal anders und hat einen faden Beigeschmack.

Der Verdacht beginnt mit einen Novum, denn bisher galt Marsi als sehr Medienscheu, gab unseres Wissens nach keine Interviews. Doch im Zuge der Promo zu VERDE kursieren nun hier und da vereinzelt Interviews, die mehr oder weniger ungewohnt inhaltslos sind.

Der letzte Videoteaser “Hollyweed” schießt dann spätestens aber den Vogel komplett ab. Schaut mal genau hin:

Wir sind uns sicher, dass die, die nicht auf dem Kopf gefallen sind, bereits erkannt haben, dass hier Paul Ripke, der eher ungelenke Brudi von Marten hinter der Maske (und den Interviews) stecken dürfte. Anscheinend ist diese Art der künstlerischen Desinformation ein Schabernack, den sich kreativen Köpfe ausgedacht haben. Ob das nun gelungen oder witzig ist, sei mal dem jeweiligen Geschmackssinn überlassen.

Das gleiche Spiel mit dem neusten Video-Teaser (die übrigens alle nur eine Minute lang sind) zum Song “Vespa Gang”:

 

In unseren Augen ist dieser Witz, der wirklich sehr obvious ist, eher eine Beleidigung an die Intelligenz und den Sinn für Humor seiner Fans. Aber hey! Wir müssen ja nicht alles abfeiern, nur weil wir immer high sind.

Schade ist es dennoch, dass die in unseren Augen etwas missglückte Promo, das gelungene neue Album “VERDE” von Marsimoto in eine weniger gelungene Richtung lenkt.
Dass aber im Namen der Kunst einiges passieren darf, wissen wir nicht erst seit dem Echo und im Zweifelsfall ist das so sehr Meta, dass wir den wahren künstlerischen Wert erst dann erfassen, wenn einige kommunikative Schienen wieder in eine andere Richtung geleitet wurden, so dass dieser Text auf Abstand verschroben und daneben erscheinen wird.

So läuft es eben in Green Berlin.


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1 KOMMENTAR

  1. aaaaaalter … demnächst wird sich noch beschwert das Marsi an 2 locations gleichzeitig auftritt.
    man darf sich durchaus mit dem material aus einander setzen was hier vorlage für die homage ist.

    kleiner tip. es ist nicht madlib auf den es anspielt.
    aber mit einem anderem US amerikanischem rapper wo auch immer nicht so ganz klar war, wer da jetzt unter der maske ist.

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