Wer bislang davon ausging, dass sich Cannabis negativ auf das Gehirn auswirkt, dem sei dieses Forschungsergebnis aus 2017 ans Herz gelegt!

Forscher verabreichten Methusalem-Mäusen im Alter von zwei, zwölf und 18 Monaten über einen Zeitraum von vier Wochen eine geringe Menge an THC. Unter Beobachtung zeigten diese dann immer wieder, wie sehr sich ihr Hirn an ihre Artgenossen erinnerten. Auch das Lernvermögen und die Gedächtnisleistungen der Tiere wurde getestet. Im Gegensatz zu den Mäusen, die nur ein Placebo bekamen, waren die Mäuse mit dem THC-Organismus ziemlich fit im Kopf. Ihre Werte verbesserten sich sogar. “Die Behandlung kehrte den Leistungsverlust der alten Tiere wieder komplett um”, so Prof. Dr. Andreas Zimmer vom Institut für Molekulare Psychiatrie der Universität Bonn.

Dokumentation: Legalize it – Das neue Geschäft mit Marihuana in Kalifornien

Das sind doch mal good News, oder? Noch besser wäre es, wenn wir mal legal und offener mit Cannabis in unserer Gesellschaft umgehen könnten. Wie es aussieht wären einige altersbedingte Krankheiten behandelbar. Ganz zu schweigen davon, dass man im hohen Alter noch etwas mehr Schwung in die grauen Zellen bekommen würde.

Im nächsten Schritt möchten die Forscher klinische Studien an Menschen durchführen.

Auch schön: Verlobungsring aus THC, ein ganz besonderer Kristall!

via Uni Bonn / Photo: Pixabay (CC0)


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