Beyoncé und Jay Z – Musik machen für die Vogue

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Da hauen Jay-Z und Beyoncé einfach mal so, von jetzt auf gleich, als “The Carters” ein neues Album “Everything Is Love” raus. Ohne große öffentliche Ankündigungen oder etwa einer vorab Single-Auskopplung. Mit dem Video zu “Ape**t”, eines ihrer Songs auf dem Album, sorgen sie zumindest für einen kurzen Peak in der Google-Suche. In den Billboard-Charts habe ich sie zum heutigen Zeitpunkt nicht gefunden.

“Hallo, Desiigner? Komm vorbei. Wir machen ein BBQ.”

Man könnte meinen sie hätten sich Desiigner zum Abendessen eingeladen und ihn gebeten ihnen gute Tipps zu geben, wie sie am besten diese Nummer aufziehen könnten. Die Formel lautete wohl Haute Couture, Contemporary Dance und die weiße Kunstgeschichte zu integrieren. Skrrr, skrrr.

Besonders schlau. Denn Musikjournalismus ist mehr als nur über die Songs und die Musik zu berichten. Ein Mode und Make-Up interessiertes Publikum, welches sich auf Instagram, in der Vogue und der ELLE die News abholt, will nicht mit langweiligen Facts über die Technik und die Machart belästigt werden. Leicht konsumierbar und am besten soll die Musik kleidend sein, wie die Schuhe von Gucchi oder Prada.

Ja ich weiß. Im Hip-Hop ging es schon immer um Image und Marken. Aber nicht immer hat die Vogue über die besten Rapper geschrieben, die man unbedingt kennen sollte.
Hinter den Kulissen kaufen die Musiker Anteile an Marken und/oder kreieren Kollektionen. Ein wirklich lukratives Geschäft.

Vielleicht sollten wir hier mal über “Moderebellen” nachdenken und euch weiterhin verkleidete Musik servieren?

Zurück zu “The Carters”

“The Carters” inszenieren sich nach dem Prinzip von Bestseller-Romanen. Liebe, Betrug, Moral, Sex und wie es mit “Everything Is Love” scheint gibt es auch ein Happy End.
Zumal böse Zungen behaupten, dass dies ein Beyoncé Album sei, featuring Jay Z.

Kein Wunder: Beyoncé ist die Königin des Gesangs. Es ist eine Freude ihr dabei zuzuhören, wie jedes einzelne Wort aus ihrem Mund kommt. Dabei hat sie ihre Technik über die Jahre immer dem ursprünglich afrikanischen Rhythmen angepasst. Sie bringt es zu singen, zu rappen und zu trappen, während Jay Z sich und seinem Stil der 90er treu bleibt. Ist gut, passt halt dann nicht überall rein und so übernimmt sein Wifey den Großteil des Gesangs auf dem Album.
No Problem, denn dann hat er mehr Zeit für seine neue Aufgabe als Kreativdirektor für die neue Puma Basketball Kollektion.


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