Leipzig als Reiseziel ist wahrscheinlich längst kein Geheimtipp mehr. Hier findet man noch bezahlbaren Wohnraum und genießt einen überschaubaren und historischen Stadtkern. Ende Juni 2018 verzeichnete die Stadt knapp 600.000 Einwohner. Leipzig ist eine Stadt der Singles und alleinstehende Rentner. Ein Grund für uns Blogrebellen, als Familie die Lage auf Familienfreundlichkeit zu checken. Hier unsere Stationen, die wir in drei Tagen besuchten:

Belantis – Das Abenteuerreich vor den Toren Leipzigs

Foto: © Blogrebellen

Noch bevor wir am ersten Tag in die Citiy reingefahren sind, machten wir mit unseren Jungs einen Halt im Abenteuerpark Belantis. Unsere Kids sind mittlerweile so groß, dass ein solches Abenteuer schon längst anstand. Die Rede ist von Achterbahnen, die ihren Namen auch verdienen!

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Gerade in Berlin und Umgebung mangelte es schon lange an solchen Freizeitparks, die auch für große Kids geeignet sind. Die Auswahl hier ist nicht wirklich groß und man muss meist weiter Richtung Norden oder in den Westen fahren. Von Berlin aus geht es über die A9 schnurstracks in knapp zwei Stunden zum Belantis Freizeitpark.

Achterbahn “Huracan” Foto: © Blogrebellen

Angekommen, waren wir von der Kulisse total überwältigt. Die riesengroße Achterbahn Namens “Huracan” ragt schon respekteinflößend von weitem über alles andere. Allerdings gingen wir es zunächst geschmeidig an und starteten “Im Tal der Pharaonen” mit der familienfreundlichen Achterbahn “Cobra des Amun Ra” und der Wildwasserfahrt “Fluch des Pharao”. Weiter ging es dann zu “Strand der Götter”, “Land der Grafen”, “Insel der Ritter” usw.

“Fluch des Pharao” Foto: © Blogrebellen
Wildwasserbahn “Fluch des Pharao” Foto: © Blogrebellen

Der ganze Park ist in Themenwelten eingeteilt und nimmt alle mit auf eine abwechslungsreiche und kurzweilige Reise. Überall gibt es was zu entdecken. Es muss auch nicht immer etwas nervenaufreibendes sein. Man kann auch einfach nur mit dem Kanu oder einem Boot über den angelegten Teich die schönen Kulissen vom Wasser aus betrachten.
Das tollste für uns war, unsere Jungs zu sehen, wie mutig sie sind und wie sie ihre Grenzen testeten und erweiterten, obwohl ihnen schon mulmig dabei war. Mit Sicherheit war es eines der Highlight des Sommers für die beiden und wir mussten versprechen, bald wieder zu kommen. Ach ja, letztendlich hat sich niemand von uns getraut, sich von “Huracan” durch die Gegend schleudern zu lassen.

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Wie man sich bettet, so liegt man

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Ziemlich erschöpft kamen wir dann in unser City-Hotel travel24 in Leipzig an. Ein Muss, wenn ihr nicht viel Zeit habt, anspruchsvoll seid und dennoch nicht viel Geld ausgeben wollt. Family-Business ist nämlich ziemlich hart. 😉

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Wir hatten zwei gegenüberliegende Zimmer, die Jungs eins für sich und eins für die Eltern… ihr wisst schon. Ein besonderes Schmuckstück in unserem Zimmer war die Badewanne in Form eines großen Pumps. Direkt neben dem Fenster mit einem zauberhaften Blick über die City. Eigentlich hätte ich hier die vollen drei Tage ausschließlich im Zimmer verbringen können. Aber so kam ich eben “nur” vor dem Schlafengehen zum Genuss der Wanne.

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Eine wirklich saubere und Serviceorientierte Unterkunft mit bester Lage!

City, Shopping und Food

Vom travel24 Hotel ist es ein Katzensprung zur Einkaufs- und Fußgängerpassage. Mit großen Kids ist nämlich auch Shopping ziemlich super. Bücherläden, Klamotten und Food. Alles direkt da. Durch die Fußgängerzone ging es für uns anschließend zum Panorama Tower Leipzig. Von hier aus gibt es einen super Weitblick über Leipzig hinaus.

“Panorama Tower” in Leipzig Foto: © Blogrebellen

Das besondere an diesem Turm ist seine Form, welche an ein aufgeschlagenes Buch erinnern soll. Im Volksmund nennt man das Hochhaus wohl auch “Weisheitszahn”, “Uniriese” oder auch “Steiler Zahn”. Entworfen wurde das Hochhaus von Herrmann Henselmann, den sicher viele auch als Architekten des Berliner Fernsehturms kennen.

Ausblick vom “Panorama Tower” Foto: © Blogrebellen
Ausblick vom “Panorama Tower” Foto: © Blogrebellen
Ausblick vom “Panorama Tower” Foto: © Blogrebellen

Ziemlich müde und erschöpft wollten wir uns zum Schluß ein schönes Abendessen vor unserer Abreise gönnen. Direkt am Richard-Wagner-Platz 1 liegt das mexikanische Restaurant “Enchilada Leipzig”. Für uns war dies gleich ein Schuss ins Schwarze. Besonders zu empfehlen ist hier der Burrito mit Chipotle Pork. Ein Gericht, das allen ein zufriedenes Lächeln schenkte. Ein wirklich schöner Abschluss.

Fazit

Leipzig ist eine familienfreundliche Stadt. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die auch Kinder sehr gefallen. Der Leipziger Zoo ist ebenfalls mitten in der Stadt und gerade für junge Familien großartig. Unsere Jungs sind da einfach raus. In die Sachsen-Therme hatten wir es aus zeitlichen Gründen nicht mehr geschafft. Das Angebot hier scheint auch auf Familien und Erholung ausgerichtet zu sein.
Wir hatten eine gute Zeit und das nächste Mal bringen wir etwas mehr Zeit mit, denn es gibt kulturell noch viel mehr zu entdecken.

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Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung der “Leipzig Tourismus und Marketing GmbH” und dem Freizeitpark “Belantis” entstanden. Wir haben keine Bezahlung erhalten. Der Inhalt spiegelt die Meinung der Autorin wider.


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