Wer sich an die letzte re:publica erinnern kann, weiß sicherlich noch, dass es hier nicht ganz so einwandfrei zugegangen ist. Grund war der bittere Beigeschmack durch den Versuch der Bundeswehr, vor dem Konferenzgelände Promotion für die Truppe zu machen. Zuvor hatte die Bundeswehr versucht (2017 und 2018) eine Werbefläche auf der re:publica zu erlangen, was die Veranstalter abgelehnt hatten, da sie hier einen Zwiespalt zwischen den Interessen ihrer Besucher und die der (uniformierten) Bundeswehr sahen. Der Gendanke seitens der Veranstalter:

Wir verstehen den Wunsch der Bundeswehr, sich nach der Abschaffung der Wehrpflicht als Arbeitgeberin präsentieren zu wollen, aber ein solcher Stand mit uniformierten Soldatinnen und Soldaten auf der re:publica? Bei einer Veranstaltung, die eben keine Messe ist, sondern eine zivilgesellschaftliche Konferenz mit beschränktem Platz für Stände, bei der u.a. auch traumatisierte Menschen aus Krisengebieten anwesend sind? Würden wir rein personell mit den zu erwartenden Gegenprotesten umgehen können, würde nicht allein die Anwesenheit einer solchen Präsentation unsere Veranstaltung stören?

Es gab viel Aufregung auf beiden Seiten, denn die Bundeswehr ließ nicht ab und stellte sich mit einem Promostand vor dem Veranstaltungsgelände auf. Die Chronologie könnt ihr hier nochmal nachlesen.

In diesem Kontext darf die Nation-Force nicht fehlen.

 

Alice W., Alexander G. und ihre Nation-Force lassen natürlich auch diese Gelegenheit nicht aus, um ihre identitäre Bewegung gesetzlich zu verankern:

(…)
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
mit sofortiger Wirkung jegliche finanzielle Zuwendung für die re:publica
durch den Bund und seinen Behörden zu streichen.
Berlin, den 8. Oktober 2018

Dr. Alice Weidel, Dr. Alexander Gauland und Fraktion

Also kein Geld, weil man unter Freunden feiern wollte. Man stelle sich mal vor, wie sich ein solches Gesetz auf die Club-Szene auswirken würde.

Johnny Häusler, einer der Veranstalter, brachte folgendes Statement:




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