Verloren in translation: Die giving-story von Jil Sander anno 1996

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Frau von Welt? 1996 schien sie ziemlich verwirrt zwischen den Welten zu leben, wenn man sich dieses Interview aus dem Frankfurter Allgemeine Magazin anschaut. Kein Satz ohne ein englisches Wort. Konsequent durchgezogen, die Königin des less.

“Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, daß man contemporary sein muß, das future-Denken haben muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported.
Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils.”
(Jil Sander im Frankfurter Allgemeine Magazin, 1996)

via hand-tailored-Fernseheratz


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