Audio wird in unserem digitalen Leben immer wichtiger. Podcasts sind en vogue wie nie zuvor, Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Google hören aufs Wort und mausern sich zu nützlichen Gehilfen im Alltag. Auch Suchanfragen werden immer öfter ausgesprochen und Ergebnisse akustisch wiedergegeben, egal ob am Smartphone, SmartTV, im Auto oder eben im Haushalt. Es ist halt einfach auch praktisch hands-free per Sprachbefehl Geräte und Anwendungen zu steuern, ohne dabei ein Device in der Hand halten, oder ein Display ansehen, zu müssen.

Ohne Visualisierungen durch Geschriebenes, Farben und Logos verschaffen Soundbrandings beim Empfänger Orientierung und die passenden Bilder im Kopf. Größere Marken setzten schon lange auf hörbare Merkmale, die einen Brand auch akustisch wiedererkennbar machen. Das fängt bei der Werbung mit wiederkehrenden Melodien an, geht über die Musikauswahl einer Supermarktkette, bis hin zum Sound, den eine schließende Tür eines Autoherstellers über seine Modellreihe hinweg gleich klingen lässt.

Das Mastercard Mogo

“Mogo” steht für “musical logo” und ist das akustisches Gegenstück zum optischen Logo. Das habe ich vergangenen Freitag im Berliner Soho Haus gelernt. Dorthin eingeladen wurde ich von Mastercard, die bei einer kleinen aber sehr interessanten Veranstaltung ihren neuen “Sonic Brand” präsentierten.

Klang verleiht unserer Markenidentität eine kraftvolle neue Dimension und trägt wesentlich dazu bei, wie Menschen Mastercard heute und in Zukunft wahrnehmen.
Raja Rajamannar, Chief Marketing and Communications Officer von Mastercard.

Ich habe mich im Vorfeld gefragt, wie ein Kreditkartenanbieter wohl klingt? Solche Fragen stellt man sich als Konsument eigentlich nicht. Gehe ich mal davon aus. Dennoch scheint es dem Unternehmen für die Aussenwahrnehmung wichtig zu sein, sich Gehör zu verschaffen.

Eine musikalische DNA sollte entwickelt werden, das war die Ansage von Mastercard vor einigen Monaten als der Startschuss fiel. Das Fundament der eigenen Soundarchitektur sollte erschaffen werden. Etwas worauf man immer wieder Aufbauen kann, wenn man es braucht.

Für mich liegt es auf der Hand, dass ein solcher globaler und universeller Anspruch ziemlich herausfordernd ist. Mastercard ist international in über 210 Ländern vertreten. Eine Melodie zu kreieren, die in verschiedenen Genres, Instrumenten, Tempi und Stimmungen gespielt werden kann, schreibt man nicht eben mal so nebenbei.

 

Raja Rajamannar, Chief Marketing and Communications Officer von Mastercard

Globale Markenstimme mit lokalem Bezug

Für diese Aufgabe suchte sich Mastercard die Unterstützung eines echten Profis: Mike Shinoda, der Sänger von Linkin Park ist neben weiteren Kreativen mitverantwortlich für das neue Sonic Brand.

Was ich an der Mastercard-Melodie am meisten liebe, ist, wie flexibel und anpassungsfähig sie über Genres und Kulturen hinweg ist. Es ist wirklich schön zu sehen, wie sich eine große Marke durch Musik ausdrückt, um damit ihre Verbindung zu den Menschen noch mehr zu stärken.
Mike Shinoda, Linkin Park

Entstanden ist eine unverwechselbare und einprägsame Melodie, die sich über Genres und Kulturen hinweg anpassen lässt:

 

Wie gefordert erfüllt diese Melodie die Anforderungen als Grundlage der Soundarchitektur und wird sich in verschiedenen Formen und Varianten äußern. Von Partituren, Soundlogos und Klingeltönen bis hin zu Musik und Akzeptanztönen am Point-of-Sale.
Hier ein paar Beispiele:

Bestätigungs-Sound

Dubai-Version

Oper-Version

Verspielte Version

Cineastische Version

Für einen Super-Bowl-Werbespot konnte sich Mastercard die Unterstützung der Pop-Sängerin Camila Cabello (Havanna) sichern. Auch hier kam die Melodie am Ende des Clips zum Einsatz:

 

Mike Shinoda on Mastercard’s New Sonic Brand Identity

Fazit
Während ich den Artikel hier schreibe, geht mir immer wieder diese Melodie durch den Kopf. Erstaunlich, wie schnell ich diese nach dem ersten Mal hören verinnerlicht habe. Begeistert haben mich auch die vielen Soundbeispiele, in der die Melodie in verschiedenen Adaptionen, Stilen und Versionen zu hören ist.
Wäre ich jemand, der bei Mastercard etwas zu sagen hätte, würde ich nach der Einführung der Melodie zu einem Remix-Contest aufrufen. Super gerne würde ich Interpretationen zum Beispiel von Kitschkrieg oder Bonobo hören.


Dieser Artikel wurde von Mastercard gesponsert.



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