Wenn der CDU zum #Artikel13 die Argumente ausgehen

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Kaum ein anderes politisches Thema polarisiert derzeit in den sozialen Netzwerken so sehr, wie das Thema Urheberrecht und Artikel 13. Auf der einen Seite stehen meist junge Menschen die befürchten, dass im Falle einer Verabschiedung dieses Artikels, das Internet -so wie es heute ist- nicht mehr existieren wird.
Auf der anderen Seite stehen die sturen, grauhaarigen alten Menschen, die meiner Ansicht nach meist keinen Schimmer davon haben, wovon sie überhaupt reden und scheinbar von Lobbygruppen gesteuert werden. Ich will hier auch gar nicht weiter darauf eingehen, denn wir haben das Thema in unserem letzten Video bereits ausführlich dargelegt. (siehe unten)

Die Stimmen zu Artikel 13 und die daraus befürchteten Uploadfilter werden vor allem auf Twitter scharf diskutiert. Doch so wie es aussieht sind die Befürworter mit ihrer Argumentation bereits durch. Anders kann ich es mir nicht erklären, wie der Bundestagsabgeordnete Heribert Hirte (CDU) auf Kritik und nachfragen reagiert. Der ältere Herr ließ auf Twitter gestern eine Antwort ab, die viel mehr an Argumentationstechniken auf Kindergarten-Niveau erinnert, als an die eines gestandenen Politikers:

Dieser geschriebene Schwanzvergleich des CDU-Manns mit gerade mal 3.900 Followern hat das Diskussionsgenie zwar wieder gelöscht und sich dafür sogar entschuldigt, doch bleibt einmal mehr ein bitterer Nachgeschmack.

Und solche Menschen entscheiden darüber, wie unsere digitale Zukunft aussehen wird.

Apropos Schwanzvergleich: der Youtuber Gronkh konnte es sich nicht nehmen auch seinen in den Ring zu werfen. Der Kerl hat 1,2 Millionen Follower auf Twitter und fast 5 Millionen auf Youtube! Mehr als die ganz CDU’ler zusammen.

 

Artikel 13 & Uploadfilter – Worum geht es, wen betrifft es?

 

via Ersatzfilter


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