Saarland: welche Vornamen bei den Tätern von Messer-Delikten besonders häufig vorkommen

Ein AfD-Abgeordneter wollte von der saarländischen Landesregierung wissen, welche Vornamen bei den Tätern von Messer-Delikten besonders häufig vorkommen. Die Polizei wertete daraufhin ihre Daten aus den Zeitraum Januar 2016 bis April 2018 aus und lieferte dem Rechtspopulisten ein Ergebnis, mit dem er nicht zufrieden sein wird.

Vornamen von Messer-Kriminellen im Saarland

  1. Michael (24 Fälle)
  2. Daniel (22 Fälle)
  3. Andreas (20 Fälle)
  4. Sascha (15 Fälle)
  5. Thomas (14 Fälle)
  6. Christian (13 Fälle)
  7. Kevin (13 Fälle)
  8. Manuel (13 Fälle)
  9. Patrick (13 Fälle)
  10. David (12 Fälle)
  11. Jens (12 Fälle)
  12. Justin (11 Fälle)
  13. Sven (11 Fälle)

Erfasst wurden 1490 Strafanzeigen und Ordnungswidrigkeiten. 842 Mal war dabei der Täter ein Deutscher, 122 Mal ein Syrer, 94 Mal ein EU-Ausländer und 36 Mal ein Afghane. 289 Mal konnte kein Täter ermittelt werden.
Quelle & mehr Infos: Saarbrücker Zeitung

Überraschung? Nein, mich überrascht das nicht wirklich!

via Nerdknife



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2 KOMMENTARE

  1. Naja, die AfD rechnete wohl damit, dass Ausländer häufiger Straftaten begehen als Deutsche. Und genau das erkennt man in der Statistik. Natürlich wurden absolut gesehen mehr Straftaten von Deutschen begangen, denn es Leben 15 mal so viele Deutsche wie nicht Europäer. Das Saarland hat ca 1 Mio Einwohner, 60000 Leute leben dort, die nicht aus Europa sind. Also ca 6%. Wenn man die 290 Fälle weglässt ohne Täter, sind also 158 von 1200 Straftaten von Nicht Europäern begangen worden. Circa 13 Prozent. Bei 6% Bevölkerungsanteil. Das ist schon ziemlich überdurchschnittlich, besser den Artikel nochmal überdenken.

  2. Ich finde den Tenor des Artikels gut, der meiner Meinung nach ist: “Ausländer sind auch nicht krimineller als Deutsche“. Aber: Die AfD hatte explizit die Vornamen der Straftäter mit Deutscher Staatsbürgerschaft angefragt, vermutlich in der Intention, zu erkennen, dass ein paar Vornamen auf einen Migrationshintergrund hindeuten, auch wenn es sich um deutsche Staatsbürger handelt. Das geht aus dem verlinkten Zeitungsartikel auch hervor.
    Leider wird dieses wichtige Detail in Eurem Artikel nicht erwähnt. Das macht euch argumentativ angreifbar.

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