Das Erste was mir durch den Kopf geschossen ist, als ich das neue Video von McDonald’s gesehen habe war: Nicht schlecht. Ziemlich guter moove!
Warum? Weil sie die Sprache des Internets und den Zeitgeist verstanden haben.

Wem kann man noch glauben?

Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat im Auftrag von McDonald’s die Glaubensfrage in einer repräsentativen Umfrage einigen Bundesbürgern gestellt.

Das Ergebnis ist zwiespältig: 48,1 % glauben grundsätzlich keinem Politiker. Fast ebenso viele Menschen (43,6 %) meinen, dass es doch noch Politiker gibt, die sie grundsätzlich für glaubwürdig halten.

Die gleiche Gespaltenheit zeigt sich gegenüber Unternehmen. Während fast die Hälfte (43,2 %) darauf vertraut, dass einige Markenunternehmen ihre Kundenversprechen tatsächlich einlösen, sind fast ebenso viele (38,1 %) davon überzeugt, dass kein Unternehmen seine Versprechen hält.

Unglaubwürdigkeit. Da ist man sich einig

In Sachen Unglaubwürdigkeit scheinen sich die deutschen einig zu sein: 78,9 % der Befragten sind der Meinung, dass Influencer nicht hinter dem stehen, was sie sagen.

Diesen Negativrekord übertrifft nur noch eine traditionsreiche Institution: 81,9 % aller Befragten halten die katholische Kirche für wenig bis gar nicht glaubwürdig (61,5 % der Katholiken).

Traditionelle Informationsquellen liegen vorn

Wenn es um die Familie geht, so zieht man alte Medien bei der politischen Meinungsbildung vor. Auf die Frage, woher die Befragten wüssten, wem oder was sie glauben können, setzen 26,7 % auf Printmedien und 23,6 % auf Radio und Fernsehen. Mit großem Abstand folgen Online-Medien und Social Media (10,9 % / 22,2 % bei den 18- bis 29-Jährigen).

Allerdings sind hier Freunde, Bekannte und Kollegen (5,2 %), politische Akteure (5 %) und sogar die eigene Familie (4,6 %) weit abgeschlagen. Und ganze 17,8 % der Befragten geben an, bei der Meinungsbildung ganz einfach niemandem zu glauben.

Fazit

Dieses Wissen hat McDonald’s genutzt, um offensiv darauf aufmerksam zu machen, dass es ihnen nicht darum geht perfekt zu sein, sondern eher jeden Tag was dafür zu tun, dass die Welt ein bisschen besser wird. Sei es beim Müll vermeiden, CO2 einsparen, Zucker reduzieren, sich sozial engagieren, etc.

Eine gelungene Aktion, wenn es darum geht Glaubwürdigkeit zu erwecken.


Dieser Artikel wurde gesponsert von McDonald’s



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