Es ist lange her, dass wir hier im Blog über eine Testfahrt berichtet haben. Wir haben uns auch bewusst entschlossen, nicht mehr über Autos mit Verbrennungsmotoren zu schreiben, es sei denn es geht darum, dass wir eine besondere Sound-Anlage testen dürfen.
Als dann sie Anfrage kam, ob wir den neuen Renault ZOE testen möchten, waren wir uns schnell einig: unser erster Testwagen mit Elektromotor und dann auch noch “Deutschlands meistgekauftes Elektroauto”!

Hi ZOE. Wie wäre es mit uns?

Wir durften den neuen ZOE, den es seit Oktober im Handel gibt, an einem frostigen Morgen mit viel Sonnenschein abholen.

Herrliches Herbstwetter, perfekt für eine Probefahrt mit dem E-Auto

Doch bevor es losging, nutzen wir die programmierbare Vorheizung – bei Bedarf im Sommer auch Vorkühlung – des Fahrzeuginnenraums. Das Gute daran ist, dass solange das Fahrzeug an einer Ladestation angeschlossen ist, wird hierfür ausschließlich Strom aus dem Netz genutzt. Das heißt, dass wir in ein angenehm temperiertes Fahrzeug eingestiegen sind und somit auch Batteriestrom gespart haben, was sich natürlich positiv auf die Reichweite auswirkt. ?Eine enorme Zeitersparnis hat man damit, weil man nicht Eis kratzen und noch dabei den Motor laufen, lassen muss, um das Auto von innen warm zu bekommen. Bei einem Elektromotor muss nix warm laufen.

Bevor es losgeht, gibt es für ZOE erstmal einen Beauty-Programm. Schließlich wollen wir nicht nur Probefahren, sondern auch Fotos machen.

Ab in die Waschanlage.
Schick machen für die …
… bevorstehende Probefahrt mit Foto-Shooting!

Frisch gewaschen geht es dann endlich los auf die Straße. Wie bereits erwähnt, stellen Elektromotoren die Energie direkt auf Abruf bereit. Kein ‘warm werden’ oder ‘in die Gänge kommen’, sondern direkt los! Das macht sich natürlich beim Beschleunigen bemerkbar.

Endlich sparsam, dank ECO-Modus, on the Road.

Kleines, flitziges Elektroauto

Während man im Eco-Modus etwas verzögert beschleunigt und dadurch natürlich auch weniger Energie verbraucht, so startet man im normalen Modus ziemlich schnell durch und man wird leicht in den Sitz gedrückt. Unser Modell ist mit einem R135 Motor mit 100 kW / 135 PS ausgestattet, so bringt er es von 0 auf 100 in 9,5 Sekunden, laut Herstellerangaben.

Im Zuge der Aktualisierung führt Renault ein neues Fahrprogramm für den ZOE ein. Der so genannte B-Modus ermöglicht erstmals für das Modell das Ein-Pedal-Fahren. Statt die Bremse zu betätigen, genügt dabei in den meisten Fällen die Rekuperationsverzögerung.?Im B-Modus beschleunigt, bremst und stoppt der Fahrer das Auto fast ausschließlich mit dem Fahrpedal. Auch auf Gefällestrecken lässt sich der ZOE durch Loslassen des Fahrpedals verzögern, ohne dass das Bremspedal benutzt werden muss. Je nach Grad der Verzögerung steuert das System die Bremslichter an, damit nachfolgende Autofahrer rechtzeitig reagieren können. Insbesondere im Stadtverkehr, sowie im Stau und Stop-and-Go-Verkehr gewinnt das Fahren hierdurch an Komfort. Das Betätigen des Bremspedals bleibt weiterhin notwendig, um das Fahrzeug auf den letzten Metern zum Stillstand zu bringen. Der B-Modus zählt bereits in der Basisausstattung LIFE zur Serienausstattung und ist ab einer Fahrgeschwindigkeit von 7 km/h aktiv.

Beschleunigen ohne ECO, also im normalen Fahrmodus, erfreut die Fahrerin und die Energierückgewinnung beim Bremsen beruhigt das “schlechte Gewissen”.

Entspannt fahren durch Assistenzsysteme

Ich zähle mich zu einer entspannten Autofahrerin. Dabei ist es mir egal, ob ich auf der Autobahn oder in der Stadt unterwegs bin. Zugegeben, die Stadt ist viel herausfordernder als die meisten Autobahnsituationen. Man muss hier viel mehr auf der Lauer sein und möglichen Hindernissen ausweichen.

ZOE legt Auge auf den Großstadtverkehr und Informiert die Fahrerin.

In Punkto Sicherheit ist der ZOE mit Kameras ausgestattet, die Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzung erkennen und die Software interpretiert diese und gibt eine Warnung ab, wenn man zu schnell fährt. Beim Wechseln der Spuren leuchtet eine Warnkamera auf, wenn sich ein Fahrzeug im Totenwinkel befindet. Das ist in meinen Augen eines der wichtigsten Funktionen gerade in der Stadt, wo viele Radfahrer unterwegs sind. So schwitze ich noch weniger beim Abbiegen an großen und kleinen Kreuzungen. Je nach Version ist dieser Assistent serienmäßig oder optional verfügbar.

Der ZOE macht auch in der Kaffee-Pause eine gute Figur.

Connectivity

Es dauert nicht lange, bis ich mich auf den ZOE eingegrooved habe. Viele Funktionen sind intuitiv. So wie das Connecten des Smartphones mit dem integrierten Audiosystem. Ich habe es vorgezogen mich mit einem USB-Kabel über Car-Play zu verbinden. Für mich ist Kabel bisher allerdings die schnellste und sicherste Verbindung: Plug & Play und los geht’s. Aber natürlich funktioniert die Kopplung auch kinderleicht über per Bluetooth. Wen das Kabel stört, kann sich nicht nur wireless mit dem ZOE verbinden, sondern sein Smartphone auch kabellos laden! Hierfür gibt es im ZOE eine Ablage für das induktive Laden, welche ab dem EXPERIENCE-Model enthalten ist.

Der ZOE von innen. Die Ablage für das induktive Laden von Smartphones befindet sich unter der Schaltung.

9,3-Zoll-Touchscreen Die Symbole auf dem Screen – mit einer ziemlich brillanten Auflösung – erklären sich von selbst und können per Touch bedient werden.

Rückwärtsfahren mit Kamerasicht.

Eine Oase der Ruhe

Eingehüllt in unserem kleinen Elektro-Cocoon, lauschend unserer Lieblingsmusik und kaum wahrnehmbarer Autogeräusche, fahren wir aus dem Bauch heraus aus der City raus, in Richtung Wald und Wasser.

Im herbstlichen Berlin unterwegs

Es ist auffällig ruhig in dem Auto. Außengeräusche dringen deutlich gedämpft ins Auto ein. Wer schonmal in einem Elektroauto gesessen hat, kennt es: bis auf den Fahrtwind ist so gut wie nix zu hören. Und im ZOE ist es genau so.

Einfache Bedienung beim Laden.

Neugierig, wie das mit dem Laden funktioniert, checkt Peter die integrierte Karten-App, die Ladestationen in der Nähe zeigt. So visieren wir eins in der Nähe an und lassen uns hin lotsen. Der Ladeanschluss befindet sich beim ZOE im Frontbereich unter der Renault Rhombe. Auch hier handelt es sich nicht um rocket science. Auf Knopfdruck neben dem Lenkrad lässt dich der Deckel öffnen.

Fazit

ZOE ist ein wendiges, ruhiges und schnelles Stadt- und Landgefährt. Es hat mir viel Spaß gemacht ZOE testen zu dürfen. Alle nötigen Einstellungen habe ich ohne in die Anleitung schauen zu müssen, intuitiv entdeckt und direkt ausprobiert.?Ein perfektes Auto für Stadt-Menschen. Ein Ausflug ins Umland ist natürlich auch locker drin.

Der Kofferraum bietet ordentlich Platz für Gepäck, Einkauf und die Sporttasche. Für meinen Alltag ist da genug Volumen, um all die Sachen, die ich täglich mit mir schleppe hineinzupacken.

Ausreichend Volumen im Kofferraum für viel Gepäck

Ich kann nur allen, die sich ein Elektrofahrzeug anlegen wollen empfehlen, den ZOE mal Probe zu fahren!

Wir sind folgenden ZOE gefahren

Renault ZOE EXPERIENCE R135 Z.E. 50
Motor: E-Motor; Fremderregter Drehstrom-Synchronmotor?Leistung: 135 PS?Beschleunigung: (0-100 km/h) 9,5 Sekunden?Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h?Kofferraumvolumen: 338-1225 Liter

Kostenpflichtige optionale Ausstattungen

PK10A2 Komfort-Paket
PK10A8 Winter-Paket
PK10B9 Navigationspaket
PK10C1 Visio-Paket
QNY Quarz-Weiß

Stadt, Land, Fluss mit dem Renault ZOE (Foto: Peter Ohnacker, Blogrebellen)

Renault ZOE EXPERIENCE R135 Z.E. 50 (52 kWh Batterie), Elektro, 100 kW: Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 17,7; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; Energieeffizienzklasse: A+ (Werte gemäß gesetzl. Messverfahren). 


Dieser Artikel ist gesponsert von Renault







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