Musikalisch fängt das Jahr bei den Blogrebellen schlag auf schlag mit spannenden Künstler*innen an und wir freuen uns besonders – wie sicher sehr viele unter euch – über die Rückkehr von Kinderzimmer Productions.

Todesverachtung To Go

Bei diesem Titel könnte man meinen, dass er in die Welt schreit: Nein! Hip-Hop soll nicht sterben und wir sind auch nicht tot. Aber wie klingen Kinderzimmer Productions im Jahr 2020? Besingen sie die alten Zeiten oder geben sie sich dem Autotune-Dancehall-Semi-Schlager-Rap hin? Wohl kaum. Fans wissen, dass sowohl Textor als auch Quasi Modo viel zu smart sind und dass sie immer alles andere als trivial sein wollten. Mit ihrem Comeback schmeißen sie ein „ranziges“, weniger sauberes Album in den Ring. Reimketten bilden fragmentartig ein Bild, welches weder chronologisch noch wirklich eindeutig für etwas steht. Es bleibt viel Raum für eigene Interpretationen. Für Rap-Liebhaber*innen ist das Album ein Genuss, denn hier treffen sich technische Perfektion, ein eigener markanter Stil, Sample-Kunst, dreckige Drum-Loops.

Henrik von Holtum aka Textor im Interview

Wir haben die Gelegenheit genutzt und mit Textor am Küchentisch das Album „Todesverachtung To Go“ Track by Track auseinander genommen. In unserem ausführlichen Gespräch wurden viele unserer Fragen beantwortet und es könnte euch als eine Art „Benutzerhandbuch“ – oder auch sekundarliterarisches Aufklärungsvideo zum neuen Album dienen. Viel Spaß damit!

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