Das Jahr 2020 wird definitiv in die Geschichte eingehen und es ist noch lange nicht vorbei. Die Corona-Epidemie macht den Menschen rund um den Globus das Leben schwer und bringt es größtenteils zum erliegen. Während sich einige glücklich schätzen können, weil sie ihren Job aus dem Homeoffice heraus weiter betreiben können, ist die Situation bei vielen Kulturschaffenden und Künstlern katastrophal. Gerade Newcomer werden es dieses Jahr extrem schwer haben überhaupt Gehör und Aufmerksamkeit zu bekommen. Music Venues sind geschlossen und so ziemlich alle Festivals abgesagt – keine guten Vorraussetzungen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Newcomer im Jahr 2020 – verlieren wir eine ganze Generation?

Überspitzt dargestellt besteht tatsächlich die Gefahr, dass einige talentierte Musiker*innen wegen der Pandemie es einfach nicht schaffen werden. Um dem Aufmerksamkeitsmangel etwas entgegen zu setzten, starte ich eine neue Reihe, in der ich Acts aus ganz Europa verstellen möchte.

JAZZBOIS (Goes Blunt)

Budapest ist eine meiner Lieblingsstädte in Europa. Auch wenn Ungarn gerade politisch in die nationalistische Steinzeit zurück fällt, ist die Hauptstadt des Landes bunt, schrill und kulturell aufgeladen. Das alljährliche Sziget-Festival zum Beispiel, das dieses Jahr leider ebenfalls abgesagt wurde, steht seit Jahren gegen die rechte Propaganda im eigenen Land, gegen Rassismus, Krieg und für Menschenrechteein.

Aus dieser Kultur-Hauptstadt stammt auch das Trio Jazzbois, die sich mit ihrem im vergangenem Jahr veröffentlichten Album Jazzbois Goes Blunt in der Hip-Hop- und Jazz-Bubble bereits einen Namen gemacht haben.

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Bencze Molnár sorgt mit seinen Rhodes und Synths für die dominante melodische Textur der Songs, Viktor Sági am Bass und Tamás Czirják an den Drums sorgen im konstanten Wechsel für den Rhythmus. Eine gekonnte Fusion aus Jazz und Beats – alles handgemacht.

Fun Fact: Laut einem Interview bei The Find Mag haben die Jungs das Album in nur zweieinhalb Stunden Improvisation eingespielt! Vollblutmusiker eben.

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