Das Roskilde DIY ist schon wieder vorbei und somit auch das Roskilde Festival 2020. Umso mehr kann man sich aber aufs nächste Jahr freuen. Aber wie genau fühlt sich das Roskilde Festival eigentlich an, auf was sollte man achten und was macht das Roskilde Festival eigentlich so besonders?

Unsere Expertin

Niloufar (rechts) mit Mavi Phoenix (links) auf dem Roskilde Festival 2018

Wen sollte man fragen, wenn nicht Nilou von den Blogrebellen. Sie selbst war schon so oft auf dem Festival, hat das Roskilde DIY mit ihrer Familie und ihren Freunden gefeiert und hat mittlerweile ganz schön viel Orange Feeling erlebt.

Orange Feeling pur

Caro: Mit welchen drei Worten würdest du das Roskilde Festival beschreiben?

Nilou: Orange. Divers. Großartig.

Caro: Was war das Beste, das du je auf dem Roskilde Festival erlebt hast? 

Nilou: Als ich auf einer Bühne Mavi Phoenix vor seinem Auftritt interviewen konnte und von dort aus den Blick auf den Platz davor hatte.

Caro: Was unterscheidet für dich das Roskilde Festival von anderen Festivals?

Nilou: Das Roskilde-Festival ist in erster Linie nicht kommerziell. Das merkt man besonders vor Ort. Man wird nicht ständig mit Werbung und Promotion-Aktionen konfrontiert. Der Hauptsponsor ist Tuborg. Das ist auch die einzige kommerzielle Marke, die man prominent mitbekommt.

Roskilde DIY

Niloufars Roskilde DIY (Foto: Behradi-Ohnacker)

Caro: Leider wurde das Festival ja in diesem Jahr abgesagt. Was hat dir am meisten gefehlt? Was bedeutet für euch die Absage des Festivals?

Nilou: Wir sind seit einigen Jahren auf dem Roskilde-Festival unterwegs. Dadurch haben wir unsere Leute/Kolleg*innen aus dem deutschsprachigen Raum, die wir dort treffen, nicht gesehen und auch einige Rituale; wie gemeinsam am Abend der Ankunft an die Orange-Stage zu laufen und großartige Künstler*innen zu sehen, konnten wir nicht erleben. Das Line-Up ist immer für meinen Geschmack auf den Punkt. Seien es Cypress Hill, Janelle Monáe, Robin, Massive Attack u.v.w. Künstler*innen, die man einfach mal so auf dem Festival sieht. Ich behaupte, dass für jeden Musikgeschmack die Crème de la Crème dort spielt. Das fehlt dieses Jahr. Ein musikalisches und soziales Ereignis, das so nur das Roskilde Festival bietet.

Caro: Du hast ja mit deiner Familie und Freunden gemeinsam das Roskilde DIY gefeiert. Erzähl doch mal ein bisschen davon. Was habt ihr so gemacht? Was hat euch am Besten gefallen?

Nilou: Wir haben im Garten unser Roskilde-Zelt aufgebaut indem die Kinder geschlafen haben. Das besondere Highlight war unser Flæske Sandwich, das wir frisch zubereiteten. Dazu gab es die Roskilde-Playlist. So haben wir fast drei Tage ausschließlich draußen verbracht. 

Roskilde 2021 der Blick nach Vorne

 

Die Orange Stage am Morgen, bevor das Programm startet.

Caro: Worauf freust du dich im nächsten Jahr am meisten?

Nilou: Auf all das, was mir in diesem Jahr gefehlt hat.

Caro: Welchen Künstler/ welche Künstlerin würdest du besonders gerne mal bei dem Roskilde Festival hören? 

Nilou: Beyoncé!

Tipps und Tricks für das Roskilde Festival

Niloufar in voller Regenmontur. Dauerregen in 2017. Liebevoll wird dieses Wetter “liquider Sonnenschein” genannt.

Caro: Welche drei Dinge dürfen auf deinem Roskilde Festival nicht fehlen?

Nilou: Meine Umhänge-Tasche. Mein Handy + Ladeakku. Desinfektionsmittel. 

Caro: Das Roskilde Festival ist ein nachhaltiges Festival. Hast du ein paar Tipps wie man nachhaltig für ein Festival packen kann?

Nilou: Kein oder sehr wenig Plastik. Das ist denke ich das, worauf man am ehesten verzichten sollte. Das fängt von der Glitzer-Schminke an und geht hin zu Verpackungen. 

Caro: Hast du ein paar Tipps für Roskilde Neulinge, die im nächsten Jahr aufs Festival gehen?

Nilou: Macht euch entweder auf trockene Hitze oder Dauerregen gefasst. Wer die richtige Kleidung dabei hat, kann sich komplett dem Festival hingeben. Ich finde, dass eine gute Vorbereitung wichtig ist und einem das Festival-Feeling qualitativ enorm verbessern kann.

 

Fazit von Caro

Also ich kann es kaum erwarten nächstes Jahr endlich beim Roskilde Festival dabei zu sein. Auf meiner Liste? Genug Geld für das tolle Essen, kein Plastik, die richtige Kleidung und natürlich richtig Bock auf tolle Musik.

Wir sehen uns auf dem Roskilde!

 

 

 


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