Als letztes Jahr Toots Hibbert, der Urvater des Begriffs Reggae überraschend starb, schien auch Country-Ska an sein Ende zu kommen. Genauer gesagt, die Verbindung von Country-Harmonien, Ska-Bläsern und schwer schlurfendem Offbeat. Die Verbindung dieser Stil-Bausteine praktizieren jetzt aber die Neuseeländer The Black Seeds. Freilich gibt es da schon den ein oder anderen Namen, Droop Lion zum Beispiel, oder Nikki Shannon Fernandez, deren einziges Album (von 2014) just vor ein paar Tagen auf YouTube hochgeladen wurde.

„Raised With Love“ ist eine schwungvolle Single mit einem pfiffigen Groove. Und ein Gruß aus dem Land, aus dem uns Fat Freddy‘s Drop für eine Tour beehren wollten. Neuseeland fährt eine komplette Abschottungsstrategie gegen Covid-19. Die Zeit nutzte Barnaby Weir, Lead-Vokalist der elfköpfigen Gruppe fürs Durchsortieren alter Fotos. Auch aus seiner Familie. Was ihn zur Erkenntnis brachte, mit Liebe erzogen worden zu sein, „Raised With Love“.

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The Black Seeds nahmen ihr erstes Album vor 20 Jahren auf. Sie verknüpfen Bläsersätze mit funky-dubbigen Elektronik-Patterns. Zeitweise traten sie mit einem MC auf. 2013 rockten sie das Kölner Summerjam-Festival. Davon gibt es noch einen Ausschnitt auf den Seiten der WDR-Mediathek zu sehen.

Außer Familienfotos fanden The Black Seeds zudem ein Video, das sie seinerzeit auf einem deutschen Hausdach filmten. Dort jammten sie einen ihrer funkigsten Tracks, „Cool Me Down“.

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