Paul Stanley’s Soul Station – I, Oh I | Tune des Tages

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Es gibt gerade fünf große Trends auf dem Tonträgermarkt: 1. digitale EPs, 2. Session- und Live-Versionen älterer Alben, mit und ohne Publikum, 3. Deluxe-Versionen älterer Alben, 4. Coloured Vinyl, und 5. – und damit haben wir’s hier zu tun: Cover-Alben! Paul Stanley kennt sich im Rock aus, das sieht man ihm an, und das bleibt auch so.

Soul-Stationen von Stanley’s Soul Station in Detroit, Philadelphia & Co.

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Crystal Starr, Background-Sängerin (auch schon für Kanye West tätig), ist hier Teil einer großen nostalgischen Sache – „Now and Then“.

Eine Zeitreise und eine Tour durch die Soul-Metropolen von einst.

(c) Fotograf: Brian Lowe.

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Doch hier unternimmt der Mann, der einst „Detroit Rock City“ rausschmetterte, eine Ehrung Detroits, auch Philadelphias und mehr – als Soul-Cities. Paul Stanley’s Soul Station ist eine Gruppe des KISS-Leadsängers und von zehn Mitmusikerinnen und -musikern. Die meisten Songs covern sie, „I, Oh I“ nicht. Der ist ein eigener, empfindet aber 70er-Soul gut nach.

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„I, Oh I“ ragt auch als besonders gelungene Nummer aus dem Album „Now And Then“ heraus, das 14 Tracks umfasst.

Keyboarder Ely Rise bei der Soul Station. Fotograf: Brian Lowe.

Darunter:

  • „Could It Be I’m Falling In Love“ von den Spinners (aus dem Großraum Detroit),
  • „Ooh Baby, Baby“ von Smokey Robinson (Detroit) – richtig gut gelungenes Cover -,
  • „The Tracks Of My Tears“, auch von Smokey, mit Stanley schon fast im Falsett,
  • „O-o-h Child“ von The Five Stairsteps (Chicago) und eine Entdeckung wert,
  • „Just My Imagination (Running Away With Me)“ von den Temptations (Detroit),
  • „Let’s Stay Together“ von Al Green (nahe dem Lake Michigan),
  • „La-La Means I Love You“ von den Delfonics (Philly),
  • „You Are Everything“ von den Stylistics (ebenfalls Philadelphia)
  • und der Über-Klassiker „Baby, I Need Your Loving“ der Four Tops aus Detroit.
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Cover vs. Original …

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Der Stadionrocker als Soul-Komponist

Mit „Now And Then“ scheint sich Paul Stanley einen Traum zu erfüllen. Früher hatte er Hits wie „I Was Made For Lovin‘ You“, „God Of Thunder“, „Shout It Out Loud“, „Sure Know Something“, „Let’s Put The X In Sex“ und „God Gave Rock’n’Roll To You II“. Letzterer Song war vor 30 Jahren Platz #9 in Deutschland.

Paul Stanley komponierte etliche Stücke selbst für die Zusammenstellung seiner alten Favoriten. Daher auch das „now“ im Albumtitel: Denn an den Originalen aus den Sixties und Early Seventies änderte er recht wenig, sie klingen im „now“ wie damals, „then“. Pauls eigene Soul-Songs fügen sich in den Kontext ohne aufzufallen, oder wenn sie es tun: dann sehr positiv. So, wie bei unserem ‚Tune des Tages‘, „I, Oh I“ (siehe oben), oder bei „Lorelei“.

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Jon Papenbrook, an der Trompete (links), Rafael ‚Hoffa‘ Moreira an der Gitarre (rechts) – (c) Fotograf: Brian Lowe.

Es hätte sicher noch weitere Songs gegeben: Paul Stanley’s Soul Station war schon vor fünf Jahren live aktiv und sammelte einige Klassiker für ihr Repertoire.

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Dass „The Tracks Of My Tears“ und somit gleich doppelt Smokey Robinson auf der Liste landete – und anderes wie z.B. The Jackson 5 aus dem großen Motown-Fundus nicht, verlangt wohl ein bisschen Erläuterung. In seiner Jugend ging es mit Soul los, richtigem Soul eines Otis Redding, eines Solomon Burke. Mehr verrät der Anfang der 8-Minuten-Doku:

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Das zugehörige Album „Now And Then“ erschien bereits am 19. März 2021 bei Universal Music.

Paul Stanley auf Instagram: https://www.instagram.com/paulstanleylive/?hl=de und auf Twitter:

https://twitter.com/paulstanleylive?lang=de

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